Erste Pokalrunde naht: FCM mit klarer Favoritenrolle gegen Oberligisten

Bahlingen am Kaiserstuhl - Die erste Runde im DFB-Pokal steht an, und für den 1. FC Magdeburg geht es am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) gegen den Bahlinger SC, der aktuell in der Oberliga vertreten ist. Die Elbestädter reisen logischerweise als haushoher Favorit nach Baden-Württemberg.

Nach dem 3:0-Erfolg in Osnabrück können die Magdeburger rund um Baris Atik (31) mit Selbstbewusstsein in das Pokalspiel gehen.  © David Ebener/dpa

Trotzdem bringt die erste Runde eines Pokalwettbewerbs gegen einen deutlich schwächeren Gegner auch immer seine Tücken mit sich. Für die Gastgeber kann es schließlich das Spiel ihres Lebens sein, an Motivation und Leidenschaft wird es beim Bahlinger SC definitiv nicht fehlen.

Die FCM-Akteure sind sich deshalb umso bewusster, dass sie ihren Gegner in kleinster Weise unterschätzen werden: "Wir gehen das genauso seriös an, wie ein normales Ligaspiel. Wir dürfen nicht nachlassen und wollen das Ding ernst angehen", sagte Emmanuel Iyoha nach dem Training.

Der Bahlinger SC war in der letzten Saison aus der Regionalliga Südwest als Tabellenletzter abgestiegen, doch im Landespokal blieb er bis zum Ende erfolgreich. Durch den Sieg im Finale gegen den FC 08 Villingen (1:0) löste er das Ticket für den DFB-Pokal.

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Insgesamt viermal hat der BSC bereits am DFB-Pokal teilgenommen, darunter auch in der vergangenen Saison, wo er sich allerdings mit einem 0:5 gegen Heidenheim in der ersten Runde verabschieden musste.

Ihre erste Teilnahme in der Saison 2002/03 blieb der einzige Lauf, bei dem sie bis in Runde zwei kamen. Damals gewannen sie im Erstrundenspiel als Oberligist mit 1:0 gegen den Zweitligisten Alemannia Aachen.

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FCM-Coach Petrik Sander kennt den Pokal

Petrik Sander (65) stand 1997 schon einmal im DFB-Pokalfinale.  © David Ebener/dpa

Petrik Sander hat vor knapp 30 Jahren schon gezeigt, dass er den Pokal versteht und selbst mit geringeren Mitteln Erfolg haben kann. An der Seite von Eduard "Ede" Geyer kam er in der Saison 1996/97 mit Energie Cottbus bis ins Pokalfinale.

Der damalige Regionalligist schaltete bei seinem Lauf unter anderem die Zweitligisten aus Duisburg und Wolfsburg aus und gewann zudem spektakulär gegen Karlsruhe und St. Pauli, die zu diesem Zeitpunkt noch in der Bundesliga vertreten waren. Am Ende mussten sich die Cottbuser im Finale dann aber mit 0:2 gegen den VfB Stuttgart geschlagen geben.

Im kommenden Spiel wird Sander mit dem 1. FC Magdeburg allerdings auf der anderen Seite stehen - nämlich als haushoher Favorit. Gegen den Oberligisten werden die Elbestädter versuchen, schon früh alles klarzumachen.

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