FCM-Heimschwäche erschwert den Klassenerhalt

Magdeburg - Wieder einmal lässt der 1. FC Magdeburg im eigenen Stadion wichtige Punkte liegen. Das 1:2 gegen Dynamo Dresden im Elb-Clásico ist bereits die sechste Heimpleite in dieser Saison - Negativ-Bestwert in der 2. Liga.

Es ist bereits die sechste Heimniederlage in der laufenden Saison für den FCM.  © Andreas Gora/dpa

"Unsere Heimbilanz ist eine Katastrophe", redet FCM-Coach Petrik Sander (65) im Anschluss an das Spiel nicht lange um den heißen Brei herum. Sein Team steht nach neun Partien auf eigenem Rasen auf dem letzten Platz in der Heimtabelle.

Zwei Siege, gegen Münster (2:0) und den 1. FC Nürnberg (3:0), bleiben bislang die einzigen Highlights im eigenen Stadion. Denn daneben kam es zu einem Unentschieden und ganzen sechs Niederlagen.

Der FCM lässt zu Hause, bei einer Atmosphäre, die man kennt und die eigentlich Aufschwung geben sollte, zu viele Punkte liegen. Mittlerweile ist ein direkter Abstiegsplatz, trotz der guten Ergebnisse der letzten Wochen, nur noch einen einzigen Zähler entfernt.

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Dabei funktioniert es auswärts: In zehn Spielen vor fremder Kulisse konnte der FCM viermal gewinnen und steht mit der Punkteausbeute auf Platz sieben der Auswärtstabelle.

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1. FC Magdeburg verliert im Abstiegskampf

Die Magdeburger sind nach dem Schlusspfiff bedient.  © Andreas Gora/dpa

Besonders bitter an den Niederlagen: Es passiert zu häufig gegen direkte Konkurrenten. Mit Pleiten gegen Braunschweig (0:1) zum Saisonauftakt, einem spektakulären Spiel gegen Fürth (4:5), wobei das Kleeblatt in der 90.+9. Minute zum Sieg traf, und jüngst dem verlorenen Elb-Clásico gegen Dresden (1:2) verhilft man den Abstiegskonkurrenten zu wichtigen Punkten.

Trotz dieser so bitteren Niederlage möchte Petrik Sander das Spiel gemeinsam aufarbeiten: "Wir werden nicht die Keule holen und auf die Mannschaft raufhauen", so der 65-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Und diesen Zusammenhalt wird er brauchen, um gemeinsam die Klasse zu halten. Dass der FCM in der 2. Liga spielerisch mehr als nur mithalten kann, haben sie oft genug bewiesen.

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