FC St. Pauli gegen Werder Bremen: Blessin spricht von "Druck auf dem Kessel"
Von Felix Schröder
Hamburg - Trainer Alexander Blessin (52) vom FC St. Pauli ist sich des Stellenwerts beim Kellerduell gegen Werder Bremen in der Fußball-Bundesliga bewusst. "Wir wissen natürlich um die Bedeutung und Tragweite des Spiels, dass es wichtig ist, aber es ist trotzdem eins der nächsten zwölf Endspiele, die wir haben", sagte der Coach vor der Partie am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN).
Seine Mannschaft wisse, dass bei der Partie "Druck auf dem Kessel" sei. Den Druck wolle Blessin aber auch versuchen herauszunehmen mit der Gewissheit: "Wir haben bisher in den Spielen daheim, wenn es darum ging, extrem gut performt."
Der 52-Jährige forderte von seinen Spielern, sie sollen "mit kühlem Kopf und heißem Herzen" agieren.
Die Hamburger können die zwei Punkte entfernten Bremer bei einem Sieg vom Relegationsrang verdrängen.
Blessin sagte, dass man von der Motivation her vor dem bedeutenden Spiel der Tabellennachbarn nicht viel mehr bei den Spielern machen müsse.
Angesichts des weiteren Saisonverlaufs sagte Blessin jedoch auch: "Ein Sieg gibt uns keine Berechtigung, da jetzt auf den Tischen herumzutanzen."
Beim Personal kann Blessin trotz eines leichten Schreckmoments im Training auf den wieder genesenen Abwehrspieler Hauke Wahl (31) setzen, der zuletzt keine Schmerzen mehr gehabt habe. Auch auf Eric Smith (29) und Mathias Pereira Lage (29) kann Blessin wieder zählen.
Titelfoto: Christian Charisius/dpa
