St.-Pauli-Neuling Marcus Mathisen warnt vor der zweiten Liga: "Jeder kann jeden schlagen"
Hamburg - Erst vor wenigen Tagen wurde er als Verstärkung für die kommende Zweitliga-Saison beim FC St. Pauli begrüßt, bereits am Dienstag bestritt er sein erstes Spiel für den Kiezklub: Marcus Mathisen (30). Der ehemalige Spieler des 1. FC Magdeburg bekam 45 Minuten gegen Altona 93. In der Interviewrunde sprach er über seine Rolle im Team und die Gefahren der zweiten Liga.
Er übernahm die Position von David Nemeth (25). In der zweiten Hälfte löste er den Österreicher als zentralen Innenverteidiger ab.
Und er habe sich auf der Position wohlgefühlt, so der Däne. "Aber alle Verteidiger-Positionen sind für mich okay. Ich denke, ich könnte auf allen drei spielen", ergänzte er. Er richte sich dabei voll und ganz nach Trainer Marcel Rapp (47).
Generell sei er gut angekommen in der Mannschaft und auch mit dem Spielstil des neuen Cheftrainers könne er sich gut abfinden. "Wie er spielen will und wie ich spielen würde - ich denke, das ist ziemlich gleich."
Laut seiner Angaben will das Team vom Millerntor in der kommenden Saison intensiv spielen. "Wir wollen drücken. Wir wollen schnell spielen. Wir wollen schnell auf die erste Linie kommen und versuchen, Flanken zu schlagen. Wir haben gute Stürmer. Wir wollen sie so viel wie möglich nutzen. Wir müssen die Spiele leiten und die Spiele kontrollieren, aber mit viel Tempo."
Wenn einer weiß, wie man in der zweiten Liga performen muss, dann wohl Mathisen. Er wechselte nach zwei Jahren beim 1. FC Magdeburg zu dem frischen Bundesliga-Absteiger.
"Ich denke, die Schwierigkeit ist, dass zehn Teams aufsteigen wollen. Und jeder kann jeden schlagen. Es geht darum, in jedem Spiel wirklich konzentriert zu bleiben. Jedes Spiel ist wirklich schwierig. Es geht darum, in jedem Spiel 100 Prozent zu spielen."
Titelfoto: WITTERS
