FSV-Profi Patrick Göbel vor dem Spiel gegen Saarbrücken: "Ich sehe uns auf einem guten Weg"

Zwickau - Neue Woche, neues Spitzenteam - und neues Glück? Der FSV Zwickau trifft am Sonntagnachmittag mit dem 1. FC Saarbrücken auf den nächsten Aufstiegsaspiranten und steht wie schon letzte Woche in Wiesbaden erneut unter Zugzwang.

Wer am Boden ist, muss wieder aufstehen: Standardspezialist Patrick Göbel (29) will das am Sonntag mit seinen Zwickauern tun.
Wer am Boden ist, muss wieder aufstehen: Standardspezialist Patrick Göbel (29) will das am Sonntag mit seinen Zwickauern tun.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, wodurch wir Wehen Wiesbaden wehgetan haben und wir nicht unverdient 2:0 in Führung gingen. Die Geschwindigkeit und diese Art und Weise zu spielen konnten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr so auf den Platz bringen", schildert Ronny Thielemann (49) in der Nachbetrachtung, was beim 3:4 gegen Wehen den Unterschied ausmachte und am Sonntag anders werden muss.

Für den 49-jährigen FSV-Coach ist die Tabelle derzeit dreigeteilt, wobei oben wie unten jeweils sechs Mannschaften um den Auf- beziehungsweise gegen den Abstieg spielen. Der Rest darf sich zum gesicherten Mittelfeld zählen.

Unter diese Kategorie fallen derzeit die ausstehenden Gegner Freiburg II. - da nicht aufstiegsberechtigt - Essen und 1860 München. Oldenburg klebt mit im Keller. Die kommenden Gegner Saarbrücken, Osnabrück, Mannheim und Dynamo wollen in die 2. Bundesliga.

Beim FSV Zwickau rollt der Ball wieder: Schmitt hat ein neues Quartett
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Da dürfen sich die Schwäne eine solche Gelegenheit zu punkten, wie in Wiesbaden, nicht nochmal nehmen lassen, andernfalls sieht es langsam aber sicher zappenduster aus, weiß auch Patrick Göbel (29).

"Entscheidend ist, länger hinten die Null zu halten. Klappt das, wird es für jeden Gegner schwer. Und das muss das Ziel für Sonntag sein!"

Standardexperte Göbel sieht den FSV auf einem guten Weg

Was Mut macht, ist die zurückgekehrte Stärke durch Standards und vor allem den zweiten Bällen danach. So fielen das 1:0 gegen Ingolstadt sowie die ersten beiden Treffer in Wiesbaden.

Göbel: "Wir haben in den vergangenen Wochen meistens ein- bis zweimal pro Woche Standards geübt, versucht, die Laufwege einzuhalten und die Bälle entsprechend zu bringen."

Der 29-Jährige weiter: "Mit den vielen Wiederholungen kommen die Automatismen. Man muss sagen, dass es jetzt gut geklappt hat und immer eine unserer Stärken war. Ich sehe uns auf einem guten Weg, auch am Wochenende darüber gefährlich zu sein."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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