FSV siegt gegen Luckenwalde, dennoch ruckelt es im Getriebe
Zwickau - Es ruckelt noch ein bisschen im Getriebe, beim FSV Zwickau läuft's noch nicht so wie geschmiert. Der erste Heimsieg gegen den FSV Luckenwalde (2:1) war ein Arbeitssieg in halbstündiger Überzahl, der erst mal für Erleichterung gesorgt hat.
Das bestätigte Sportdirektor Robin Lenk (42) TAG24, als man sich am Sonnabend am Rande des Bezirksderbys zwischen dem Chemnitzer FC und Erzgebirge Aue unterhielt.
Lenk war da schon wieder unterwegs, Gegner beobachten, am Ball bleiben und sich austauschen - zum Beispiel mit Dynamo Dresdens Sportdirektor Sören Gonther (39), der neben ihm auf der Haupttribüne des Gellertstadions saß.
Da waren die Eindrücke vom eigenen Auftritt am Freitagabend noch frisch. Ja, überschwänglicher Jubel brandete bei ihm nicht auf, weil er weiß, dass defensiv und offensiv noch viele Hausaufgaben vor den Schwänen liegen.
Einmal mehr wurde die rechte Abwehrseite überspielt und knallte es sofort hinten drin. Was Lenk gefiel: "Wir haben eine Reaktion gezeigt."
Sah auch Cheftrainer Rico Schmitt (57) in seiner Analyse direkt nach Abpfiff so: "Kompliment an meine Mannschaft, dass sie sich reingesteigert hat. Das sind aktuell unsere Basics, nicht aufzugeben und dranzubleiben."
Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg
