FSV-Spieler Sezer von Zero to Hero: "Hatte mich schon bei den Jungs entschuldigt"

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Zwickau - "Ich habe mich schon in der Halbzeitpause bei meinen Jungs entschuldigt. Eigentlich bringe ich den zehn von zehn Mal blind beim Mann an. Beim Konter dachte ich schon: Oh mein Gott, das sieht gar nicht gut aus‘", war Cemal Sezer (30) beim 2:1 über Jena für einen Moment das Herz in die Hose gerutscht.

Cemal Sezer (30, r.) und die Schwäne heben nur zum Torjubel ab. Ansonsten will der FSV nach dem Auftaktsieg in Jena "bodenständig" bleiben, wie der 30-Jährige betonte.
Cemal Sezer (30, r.) und die Schwäne heben nur zum Torjubel ab. Ansonsten will der FSV nach dem Auftaktsieg in Jena "bodenständig" bleiben, wie der 30-Jährige betonte.  © Picture Point/Gabor Krieg

Sein Patzer im Spielaufbau führte zum 0:1. Er selbst wetzte die Scharte aus und der FSV Zwickau bog den Rückstand in den ersten Saisonsieg um.

"Ich bin glücklich, dass ich zum wichtigen Zeitpunkt das 1:1 mache", sagte der Angreifer, der eine Ecke von Sandro Sengersdorf (27) in die Maschen köpfte - obwohl er eigentlich gar nicht als Vollstrecker vorgesehen war.

"Tatsächlich war ich als Spieler zum Blocken vorgesehen, aber dann haben wir gemerkt, dass ich komplett frei bin, und wenn ich komplett frei zum Köpfen komme, kann ich auch mal einen machen", meinte der 30-Jährige mit der richtigen Portion Selbstvertrauen.

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Zwickau drehte die Partie beim letztjährigen Vizemeister aufgrund einer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel.

Sezer: "Ich fand uns die erste Halbzeit zu tief und zu passiv. In der zweiten sind wir giftig und gallig gewesen. Nur so kannst du hier gewinnen!"

FSV Zwickau gewinnt erstmals seit 2023 das Auftaktmatch

Die Zwickauer konnten gegen Jena einen Auftaktsieg feiern.
Die Zwickauer konnten gegen Jena einen Auftaktsieg feiern.  © Picture Point/Gabor Krieg

Erstmals seit dem Drittligaabstieg 2023 gewinnen die Schwäne das Auftaktmatch. Sezer: "Ich hatte von der Serie gehört. Nun erwischen wir den Top-Start, können darauf aufbauen, dürfen aber auch nicht übertreiben. Der Sieg in Jena ist ein Statement, aber wir sind der Verein, der bodenständig bleibt und hart arbeitet."

"Die ganzen anderen Parolen, die jetzt in der Liga herausgehauen werden, schauen wir uns in Ruhe an. Es ist ja nicht nur Altglienicke, das sich dahingehend klar positioniert hat", hält es Sezer wie die sportlich Verantwortlichen in der Stadionallee: Lasst die anderen Klubs viel Wind machen.

Die Schwäne folgen in deren Windschatten.

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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