FSV-Coach Rico Schmitt: "15 Gegentore! Das sind zu viele"
Zwickau - "In Krisensituationen nicht den Kopf verlieren", fordert FSV-Coach Rico Schmitt (57) für das Kracherspiel bei Carl Zeiss Jena am Sonntagnachmittag. Der Vorjahres-Vizemeister empfängt den Dritten. Ob die Schwäne nahtlos an ihre letzte Saison anknüpfen können, entscheidet sich vor allem in der Defensive.
Die zeigte in der Vorbereitung ungewohnte Wackler.
"Es wird ein intensives Spiel am Sonntag, mit offenem Visier. Deswegen hatten wir in den letzten Wochen auch noch einiges aufzuarbeiten, Stichwort Gegentore. Wenn ich das Testspiel gegen Kreisligist Mülsen hinzuzähle, haben wir 15 Gegentore bekommen. Das sind zu viele und das hat nichts mit dem mannschaftstaktischen Bereich zu tun, sondern individuellen Fehlern", moniert Schmitt.
Die Generalprobe bei Sparta Prag II. (2:3) war dahingehend eine Blaupause. Alle drei Gegentore entsprangen individuellen Unzulänglichkeiten.
Kapitän Andrey Startsev mahnt und nimmt auch die Offensive in die Pflicht
"Für unsere Verhältnisse haben wir zu einfache Gegentore bekommen, weshalb es jetzt in Jena darauf ankommen wird, dass wir als Mannschaft kompakt und geschlossen agieren", fordert Andrey Startsev (32), als Einheit aufzutreten.
"Es darf nicht vorkommen, dass drei, vier Spieler anlaufen und die restlichen im leeren Raum stehen, denn Jena nutzt so etwas aus", mahnt der Kapitän und nimmt zugleich auch die Offensive in die Pflicht.
"Jena hatte letztes Jahr die zweitwenigsten Gegentore, was bedeutet, dass wir im Normalfall nicht viele Chancen bekommen werden. Die, die wir haben, müssen wir nutzen."
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche