Lange Pause: Jetzt fällt auch noch FSV-Kapitän Startsev aus

Zwickau - Der FSV Zwickau wird seit Wochen vom Verletzungspech verfolgt. Erst die Knieverletzung bei Kilian Senkbeil (27), dann der Kahnbeinbruch von Lennert Möbius (23) und nun fällt auch der Kapitän Andrey Startsev (32) mit einem komplizierten Knöchelblessur wochenlang aus.

Rico Schmitt (57, l.) muss mehrere Wochen auf seinen Kapitän Andrey Startsev (32) verzichten. Wenn es ganz dumm läuft, steht sogar eine OP an.  © Picture Point/Gabor Krieg

Bone Bruise, eine schmerzhafte Knochenprellung und starker Erguss im Fußgelenk, zwingt Startsev dazu, den Fuß komplett ruhig zu stellen. Die Ausfallzeit beträgt voraussichtlich zwischen vier und sechs Wochen. Sollte in dieser Zeit keine Besserung eintreten, könnte womöglich eine Operation notwendig werden. Die Ausfallzeit würde sich dann wesentlich verlängern.

Das zwingt die Verantwortlichen in der Stadionallee dazu, sich mit allen Eventualitäten zu beschäftigen - inklusive weiterer Neuzugänge. Bei vereinslosen Spielern ist dies trotz bereits geschlossenen Sommertransferfensters nach wie vor möglich.

"Seitdem die Diagnose gestellt wurde, haben sich unser kaufmännischer Geschäftsführer André Beuchold und ich mit den ersten zwei, drei Kandidaten beschäftigt und diese kontaktiert. Wir werden genau schauen, was Sinn macht und was nicht", bestätigte Sportdirektor Robin Lenk (42) TAG24.

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Eine ähnliche Gemengelage ergab sich bereits in der Vorsaison, als Startsev während der Sommervorbereitung von einer vergangenen Fußverletzung eingeholt wurde und nicht absehbar war, ob eine OP notwendig ist oder nicht. Letztlich blieb es bei einer konservativen Behandlung und einer relativ kurzen Ausfallzeit.

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FSV ist gut vernetzt

Nichtsdestotrotz sondierte Zwickau parallel den Markt und intensvierte das Werben um Joshua Putze (31), der nach überstandenem Bandscheibenvorfall nach Westsachsen wechselte.

Umtriebig sind Lenk und Co. also allemal auf dem Transfermarkt - und gut vernetzt, um schnell Abhilfe zu schaffen.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 7 23:5 17
2 Chemnitzer FC 7 16:3 17
3 FC Erzgebirge Aue 7 13:10 14
4 1. FC Magdeburg II 7 17:12 13
5 FC Carl Zeiss Jena 7 10:5 13
6 FSV Zwickau 7 8:9 13
7 Greifswalder FC 7 15:10 12
8 VSG Altglienicke 7 14:10 12
9 Hallescher FC 7 9:5 12
10 BFC Dynamo 7 10:8 11
11 1. FC Lokomotive Leipzig 7 13:13 10
12 RSV Eintracht 1949 7 11:15 6
13 SV Babelsberg 03 7 9:12 5
14 Hertha BSC II 7 5:15 5
15 Tasmania Berlin 7 8:22 4
16 BFC Preussen 7 5:12 3
17 FSV 63 Luckenwalde 7 5:18 3
18 BSG Chemie Leipzig 7 2:9 2

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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