Neuer Heimspiel-Rekord für den FSV, aber ein großer Wermutstropfen

Zwickau - Der FSV Zwickau beweist gegen Rot-Weiß Erfurt ganz starke Comeback-Qualitäten, dreht ein 0:1 in der Schlussviertelstunde in einen 2:1 (0:0)-Sieg und bleibt dadurch das 30. Heimspiel in Folge ungeschlagen.

Die rassistische Beleidigung gegen den Ex-Zwickauer Raphael Assibey-Mensah (3.v.l.) überschattete den FSV-Heimsieg.  © Picture Point/Roger Petzsche

Das Sportliche drohte dabei fast zur Nebensache zu werden, nachdem RWE-Spieler Raphael Assibey-Mensah (26) in der zweiten Halbzeit von der Gegengerade aus beleidigt wurde.

So rief ein Zuschauer "Afrikaner raus!", wie der Ex-Zwickauer hinterher gegenüber TAG24 berichtete.

"Das hat nichts mit dem Verein zu tun, denn der kann am Ende des Tages nichts dafür. Ich hoffe, er setzt ein Zeichen und vergibt ein Stadionverbot. Ich kann dir ganz klar sagen, wer das gesagt hat. Das gehört nicht in den deutschen Fußball!", so Assibey-Mensah.

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Die Gastgeber haben bereits die Videoaufnahmen aus dem Tribünenbereich der Polizei zur Auswertung übergeben, wie FSV-Geschäftsführer André Beuchold bestätigte.

Sollte der Verantwortliche identifiziert werden, drohte Beuchold harte Konsequenzen an.

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Rico Schmitt wechselt stark und stellt eigenen Rekord ein

FSV-Coach Rico Schmitt (57, l.) wechselte gegen Erfurt den Sieg ein.  © Roger Petzsche / PICTURE POINT

Es war der Wermutstropfen in einem extrem hochklassigen Spiel.

"Es ging hoch und runter. Zur Halbzeit müssen wir eigentlich klar führen. Leider gehen uns die Eins-gegen-eins-Situationen aktuell ab", resümierte Coach Rico Schmitt (57), der seinen eigenen Ungeschlagen-Rekord aus seiner Zeit bei den Kickers Offenbach einstellte.

Verantwortlich dafür sein Vierfach-Wechsel mit unter anderem der Einwechslung der Torschützen Luca Prasse (79./HE) und Marc-Philipp Zimmermann (82.) - und das in phasenweiser Unterzahl nach Theo Martens' Tätlichkeit (Rot/63.).

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 32 59:27 68
2 FC Carl Zeiss Jena 32 61:35 66
3 FSV Zwickau 32 49:41 61
4 Hallescher FC 32 58:34 60
5 FC Rot-Weiß Erfurt 32 63:43 58
6 VSG Altglienicke 32 48:39 49
7 Chemnitzer FC 32 51:48 47
8 BFC Preussen 32 48:53 47
9 1. FC Magdeburg II 32 53:46 46
10 FSV 63 Luckenwalde 32 35:43 42
11 Hertha BSC II 32 44:56 39
12 SV Babelsberg 03 32 60:58 38
13 BSG Chemie Leipzig 32 40:46 37
14 BFC Dynamo 32 42:48 36
15 Greifswalder FC 32 36:42 34
16 ZFC Meuselwitz 32 42:58 32
17 FC Eilenburg 32 33:60 23
18 Hertha 03 Zehlendorf 32 26:71 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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