Verträge laufen aus: Bleibt das Erfolgs-Duo beim FSV?

Zwickau - Robbt sich der FSV Zwickau noch mal oben ran oder wird diese Saison zum erwarteten Stahlbad? Nach der Auswärtspartie am Freitag bei dem, neben dem Chemnitzer FC aktuell stärksten Team der Regionalliga Nordost sind sie in der Stadionallee ein ganzes Stück schlauer.

Formten aus dem, nach dem Abstieg brachliegenden, FSV wieder ein formstarkes Team: Trainer Rico Schmitt (58, l.) und Sportchef Robin Lenk (42).  © imago/Picture Point

Bekommt die Schmitt-Elf von Rot-Weiß Erfurt eine Abreibung, wäre das angesichts des darauffolgenden Derbys gegen den Erzrivalen aus dem Schacht Gift fürs eigene Nervenkostüm.

Eine schwierige Gemengelage, zumal die Schwäne derzeit ohnehin nicht gerade vom (Personal-)Glück verfolgt sind.

Die Verletztenmisere zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, was Rico Schmitt (58) die Aufgabe nicht gerade vereinfacht. Joshua Putze (31, Muskelverletzung) reiht sich in die Riege der Verletzten ein.

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Trotz der anhaltenden Personalmisere müssen in den nächsten Wochen Weichen gestellt werden. Die Verträge von Schmitt und Sportchef Robin Lenk (42) laufen zum Saisonende aus.

Ein Blick auf Transfermarkt.de offenbart: 16 Spieler haben ebenfalls auslaufende Arbeitspapiere, darunter die Leistungsträger Lucas Hiemann (27), Sonny Ziemer (25) oder Putze.

Wie die Westsachsen diese Saison performen, könnte Anteil daran haben, wer verlängert.

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Täglicher Austausch mit Lenk

Der kaufmännische Geschäftsführer André Beuchold steht in täglichem Austausch mit Lenk. Dass sich konstante Leistung auszahlt, zeigt die kürzliche langfristige Verlängerung mit Daniel Haubner (27) bis 2030. Fynn Seidel (22, kam im Sommer von Chemie Leipzig) besitzt beste Karten, ebenfalls zeitnah ein über 2027 hinausgehendes Angebot zu erhalten.

Und Schmitt? Der hat aus dem Nix 2023 eine Mannschaft geformt, sie 2025 auf Platz vier und 2026 auf Platz drei geführt.

Selbst wenn die Westsachsen 2027 Tabellenplätze einbüßen, weil sie weniger stark in ihren Kader investierten, als es die Konkurrenz tat, dürfte er das Beste sein, was ihnen in Eckersbach passieren kann. Und das wissen sie vermutlich auch.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 Chemnitzer FC 12 28:6 29
2 FC Rot-Weiß Erfurt 12 37:14 27
3 Hallescher FC 12 19:9 25
4 BFC Dynamo 12 21:12 24
5 FC Carl Zeiss Jena 12 21:11 22
6 Greifswalder FC 12 24:16 22
7 VSG Altglienicke 12 20:15 21
8 FC Erzgebirge Aue 12 20:17 21
9 FSV Zwickau 12 15:17 18
10 1. FC Lokomotive Leipzig 12 23:23 16
11 SV Babelsberg 03 12 14:17 13
12 1. FC Magdeburg II 12 21:25 13
13 BFC Preussen 12 15:18 11
14 Hertha BSC II 12 10:22 10
15 BSG Chemie Leipzig 12 13:20 9
16 RSV Eintracht 1949 12 13:30 6
17 FSV 63 Luckenwalde 12 12:29 6
18 Tasmania Berlin 12 13:38 5

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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