Zwischen Derbyglück und Vaterfreuden: FSV-Profi Göbel schwebt auf Wolke sieben

Zwickau - Doppeltes Glück: Patrick Göbel (29) schwebt gerade auf Wolke sieben. Am Sonntag feierte der 29-jährige Flügelspieler mit dem FSV Zwickau den ersehnten Sieg über FC Erzgebirge Aue und wartet nun sehnsüchtig auf die Geburt seines zweiten Kindes.

Luftsprünge nach dem gewonnenen Derby. Patrick Göbel (29, M.) feierte hier mit Lucas Hiemann (23, l.) und Yannic Voigt (19).
Luftsprünge nach dem gewonnenen Derby. Patrick Göbel (29, M.) feierte hier mit Lucas Hiemann (23, l.) und Yannic Voigt (19).  © imago/eibner

Wobei er sich da in Geduld üben muss. "Eigentlich war der 6. September als voraussichtlicher Geburtstermin für unsere Tochter angegeben worden. Seither warten wir täglich", berichtet Göbel.

Er hatte deswegen schon Vorkehrungen getroffen, wie er verfährt, sollte es haargenau zum Derby soweit sein. "Ich hätte mich dann schnell nach Zwickau fahren lassen", verrät der werdende Vater.

Doch das war nicht nötig und Göbel bearbeitete bis zur 88. Minute die rechte Angriffsseite, wo er mit Nils Butzen (29) die Führung einleitete und nach hinten nichts zuließ.

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"Wir haben wieder sehr gut gegen den Ball gearbeitet. Das war ein super Auftritt. Treten wir Woche für Woche so auf, machen wir es dem Gegner schwer, gegen uns zu gewinnen", findet Göbel.

Zumal Zwickau das zweite Mal hintereinander kein Gegentor bekam. Nun braucht es den Spagat zwischen hinten sicher stehen und vorne eiskalt vollstrecken. Göbel: "Wir haben wie schon gegen Köln zu null gespielt und besaßen unsere Torchancen. Was wir uns vielleicht ankreiden lassen müssen, ist, die ein oder andere Chance künftig noch besser auszuspielen."

Bestenfalls schon am Samstag gegen Borussia Dortmund II.

Patrick Göbel (29) lieferte wie die gesamte Zwickauer Mannschaft in Aue eine starke Partie ab.
Patrick Göbel (29) lieferte wie die gesamte Zwickauer Mannschaft in Aue eine starke Partie ab.  © Picture Point/Gabor Krieg

Titelfoto: imago/eibner

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