Findet Hertha BSC weitere Verstärkung in der Bundesliga?
Berlin - Hertha BSC hat trotz Ausverkaufs den perfekten Saisonstart hingelegt: Nach den beiden Auftaktsiegen in der 2. Bundesliga konnte die Alte Dame auch im DFB-Pokal die nächste Runde eintüten.
Beim 4:2-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken musste die Entscheidung zwar letztendlich vom Punkt fallen, aber besonders im Pokal zählt am Ende nur das Weiterkommen, egal wie.
Dass die Berliner im Sommer mehr als eine komplette Mannschaft verloren haben, merkt man besonders anhand der Kadertiefe.
Den bislang insgesamt zwölf Abgängen stehen nur die Leihen von Oluwaseun Adewumi (22) und Farid Alfa-Ruprecht (21) gegenüber. Besonders ein treffsicherer Knipser und ein Linksverteidiger werden noch händeringend gesucht.
Und Letzteren könnten die Blau-Weißen jetzt in der Bundesliga gefunden haben, genauer gesagt beim FC Augsburg. Nach Informationen von Bild soll nämlich Mads Pedersen (29) kurz vor einem Transfer in die Hauptstadt stehen.
Demnach werde für den 29-Jährigen lediglich eine kleine Ablöse fällig, obwohl sein Vertrag bei den Fuggerstädtern noch ein Jahr gültig ist.
Bekommt Stefan Leitl die dringend gesuchte Soforthilfe für die linke Abwehrseite?
Allerdings hat er für den FCA in den vergangenen beiden Spielzeiten lediglich 16 Pflichtspiele absolviert. Daher scheint eine Trennung von beiderseitigem Interesse zu sein.
Bei der Hertha könnte der Däne die von Stefan Leitl (48) gewünschte Soforthilfe auf der linken Abwehrseite sein, die zurzeit vertretungsweise von Deyovaisio Zeefuik (28) beackert wird. Allerdings verpasst der Niederländer nach seiner Rotsperre die nächsten beiden Ligaspiele.
Pedersen bringt, wie die beiden Leih-Verpflichtungen Adewumi und Alfa-Ruprecht, jede Menge Speed mit und ist ein ähnliches "Kampfschwein" wie Zeefuik - also genau das, wonach beim Hauptstadtclub gesucht wird.
Und auch wenn er zuletzt nicht mehr viel Spielpraxis sammeln konnte, verfügt der Linksfuß über die Erfahrung von insgesamt 115 Partien im deutschen Fußballoberhaus.
Titelfoto: Tom Weller/dpa

