Hertha-Abgang? So hoch ist die Ablöse bei Ernst

Berlin - An ihm liegt es nicht. Hertha-Keeper Tjark Ernst (22) spielt eine starke Saison, gilt mit Loris Karius (32) als einer der besten Keeper der 2. Liga und rettete dem Hauptstadtklub mehrmals die Punkte.

Tjark Ernst (22) könnte Hertha per Ausstiegsklausel verlassen.
Tjark Ernst (22) könnte Hertha per Ausstiegsklausel verlassen.  © Uwe Anspach/dpa

Das weckt Begehrlichkeiten. Ende des vergangenen Jahres wurde Herthas Nummer eins bereits mit Ajax Amsterdam in Verbindung gebracht. Auch Gladbach wurde zuletzt als Interessent genannt.

Am liebsten aber wäre der 22-Jährige mit Hertha BSC in die Bundesliga aufgestiegen. Das aber haben die Berliner selbst einkassiert. Es bleibt dabei: Die Tür zur Beletage ist zu!

Die Alte Dame kann jetzt schon für ein weiteres Jahr im Unterhaus planen. Ob dann aber noch Ernst zu halten ist? Sein Vertrag gilt zwar noch bis 2027, Herthas Schlussmann aber besitzt eine Ausstiegsklausel.

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Der B.Z. zufolge soll diese bei fünf Millionen Euro liegen - und zwar für Klubs aus den fünf Topligen in Europa (Bundesliga, Premier League, Serie A, Primera División, Ligue 1) oder Vereine, die international vertreten sind.

Tjark Ernst (r.) hielt diese Saison schon zehnmal den Kasten sauber.
Tjark Ernst (r.) hielt diese Saison schon zehnmal den Kasten sauber.  © Bernd Weißbrod/dpa

Tjark Ernst konzentriert sich auf Hertha BSC

Viel Geld für den klammen Zweitligisten, der dann zwar einen absoluten Leistungsträger verliert, finanziell gesehen aber einen Volltreffer landete. 2023 holten die Berliner das Torwart-Talent für 300.000 aus Bochum, jetzt steigerte der 22-Jährige seinen Marktwert auf schon vier Millionen Euro.

Auch wenn die Aufstiegsträume bereits geplatzt sind, liegt die Konzentration dennoch voll auf Hertha: "Wir wollen das Maximale herausholen. Am Ende geht es auch um Platzierungen. Je höher man in der Tabelle steht, desto besser. Es geht auch um Fernsehgelder. Ein fünfter Platz sieht immer noch besser aus als ein neunter oder zehnter", sagte Ernst.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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