Hertha immer noch ungeschlagen, doch Achtung: Jetzt kommen die richtigen Brocken
Berlin - Nach dem Pokal ist vor dem Top-Spiel! Bei Hertha BSC geht es Schlag auf Schlag. Nur drei Tage nach dem souveränen 2:0 bei Regionalligist Jeddeloh II muss die Alte Dame am Samstag (13 Uhr/Sky) nach Kaiserslautern.
Es ist das Top-Spiel der 2. Liga. Der noch ungeschlagene Tabellenführer reist zum Tabellendritten.
Es ist gleichzeitig auch der erste Härtest von vielen, die in den nächsten Wochen noch kommen. Auf Hertha wartet ein Hammer-Programm.
Nach dem 1. FCK kommt Wolfsburg ins Olympiastadion (7. November). Erstmals kehrt Fabian Reese (28) dann ins Olympiastadion zurück, ehe die Berliner durch die Länderspielpause erstmal kurz durchschnaufen können.
Danach aber warten schon die nächsten Brocken. Der Hauptstadtklub muss zu Angstgegner Energie Cottbus (22. November). Erstmals seit 13 Jahren kommt es wieder zum Berlin-Brandenburg-Derby - und die Lausitzer sind gut drauf. Vor allem Zuhause holen sie ihre Punkte.
Viel freundlicher wird es eine Woche später Zuhause gegen den KSC (28. November) zugehen, ehe Hertha Anfang Dezember (noch nicht terminiert) zu Hannover 96 muss.
Soweit aber blicken die Berliner ohnehin nicht voraus. Für sie hat erst einmal Kaiserslautern Vorrang. "Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen, wir gucken nicht, was morgen oder übermorgen ist. Das tut uns auch nicht gut", sagte Leitl auf der Pressekonferenz.
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Die Berliner sind noch immer ungeschlagen, konnten von elf Pflichtspielen zehn sogar gewinnen. "Das machst du nicht einfach so im Vorbeigehen, sondern wir wissen schon, was wir leisten müssen. Was die Jungs in jedem Spiel aufs Feld bekommen, ist echt klasse. Ab und zu braucht es mal einen kleinen Ruck, um dann auch in die richtige Richtung wiederzukommen, aber es ist auch unfassbar schwer immer am Limit zu spielen - und das gelingt uns."
Doch auch die Lauterer sind gut drauf. Die Pfälzer sind nach Hertha das zweitformstärkste Team der Liga, sind selber seit fünf Spielen ungeschlagen (davon vier Siege) und schwer zu knacken: Mit erst vier Gegentoren stellen sie derzeit die beste Abwehr der Liga.
"Es wird ein unfassbar schweres Spiel. Kaiserslautern ist eine Mannschaft, die wirklich schwer zu bespielen ist. Es ist schwer gegen diese Mannschaft Tore zu erzielen", sagte Leitl. Der Übungsleiter hat allerdings einen in den eigenen Reihen, der gegen Lautern besonders gerne trifft: Luca Schuler (27).
In vier Spielen seit er für Hertha stürmt, traf der 27-Jährige schon fünfmal. Am Samstag winkt ihm wohl die Startelf.
Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

