Nächstes Hertha-Talent sucht das Weite und heuert bei Liga-Konkurrent an

Berlin - Hertha BSC beschreitet seit einiger Zeit den sogenannten Berliner Weg, auf dem, auch wegen der finanziellen Schieflage des Vereins, wieder vermehrt auf Nachwuchstalente aus den eigenen Reihen gesetzt wird. Und doch fällt ab und zu ein Eigengewächs noch durchs Raster und sucht sein Glück in der "Fremde".

Sturm-Talent Leander Popp (18, r.) verlässt die Hertha-Akademie und heuert bei den Profis von der SpVgg Greuther Fürth an.
Sturm-Talent Leander Popp (18, r.) verlässt die Hertha-Akademie und heuert bei den Profis von der SpVgg Greuther Fürth an.  © IMAGO / Matthias Koch

So geschehen mit U19-Kicker Leander Popp (18), der sich mit sofortiger Wirkung dem Profi-Kader von Liga-Konkurrent SpVgg Greuther Fürth anschließt, wie die Blau-Weißen mitteilten.

Der Stürmer durfte unter Coach Pal Dardai (47) zwar hin und wieder mit den Profis trainieren, schaffte aber im Gegensatz zu seinen Altersgenossen Pascal Klemens oder Ibrahim Maza (beide 18) nicht den Sprung in die erste Mannschaft.

Auch in der U23 wurde der vielseitige Angreifer nur sporadisch eingesetzt, kam in dieser Saison überwiegend in der A-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost zum Einsatz, wo er fünf Tore und drei Vorlagen beisteuerte.

Der Nächste bitte: Hertha stattet Sturm-Talent mit Profivertrag aus
Hertha BSC Der Nächste bitte: Hertha stattet Sturm-Talent mit Profivertrag aus

Nach fünfeinhalb Jahren bei den Hertha-Bubis trennen sich nun also die Wege von Popp und der Alten Dame. Der Abgang des 18-Jährigen markiert den ersten Winter-Transfer der Berliner - weitere könnten und sollten nach Möglichkeit in Person der beiden Franzosen Myziane Maolida (24) und Kelian Nsona (21) noch folgen.

Auf ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Brötchengeber muss Popp jedoch nicht lange warten. Bereits am 11. Februar (13.30 Uhr/Sky) steht für die Herthaner das Auswärtsduell in Fürth auf dem Programm, dann vielleicht mit Leander, der beim Kleeblatt für den Profikader vorgesehen ist.

Titelfoto: IMAGO / Matthias Koch

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