Grönbaek überragt, Lemke mit Debüttor: HSV schlägt Verl nach schwachem Start deutlich

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Verl - Pflichtaufgabe erfüllt! Der HSV ist durch einen deutlichen 3:0-Sieg beim Drittligisten SC Verl in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Der HSV um Kapitän Nicolai Remberg (r.) hatte zu Beginn gegen den SC Verl so seine Probleme.
Der HSV um Kapitän Nicolai Remberg (r.) hatte zu Beginn gegen den SC Verl so seine Probleme.  © WITTERS

Dabei kamen die Rothosen alles andere als gut in die Partie. In der ersten halben Stunde spielte quasi nur der Underdog, der zu diesem Zeitpunkt schon fünf Torschüsse auf der Habenseite hatte - darunter ein richtig gefährlicher Abschluss von Mika Clausen (13.).

Bis zur ersten guten Offensivaktion der Hanseaten mussten die mitgereisten HSV-Fans ganze 31 Minuten warten. Albert Grönbaek jagte die Kugel zwar über den Kasten, der Abschluss wirkte aber wie ein Weckruf für die Polzin-Elf.

Plötzlich waren die Hamburger deutlich aktiver und präsenter in den Zweikämpfen. Martin Adeline hatte in der 40. Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte im Eins-gegen-Eins allerdings an SC-Keeper Timo Schlieck.

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60 Sekunden später klingelte es dann aber doch: Felix Vogler leistete sich einen katastrophalen Ballverlust tief in der eigenen Hälfte und konnte Sekunden später nur noch zusehen, wie Grönbaek zum 1:0 traf (41.).

SC Verl gegen den HSV: Rothosen sorgen für klare Verhältnisse

Die Matchwinner für den HSV: Doppelpacker Albert Grönbaek (r.) und Super-Youngster Louis Lemke.
Die Matchwinner für den HSV: Doppelpacker Albert Grönbaek (r.) und Super-Youngster Louis Lemke.  © Friso Gentsch/dpa

Und der Däne war es auch, der den zweiten Abschnitt mit einem Knaller eröffnete: Keine Minute war gespielt, als der Rechtsfuß von links in den Sechzehner eindrang, seinen Gegenspieler mit einem Beinschuss düpierte und die Kugel dann in die Maschen jagte - was für ein Treffer zum 2:0 (46.)!

Doch es kam noch besser für die Gäste, die jetzt richtig Blut geleckt hatten: Kapitän Nicolai Remberg eroberte den Ball und setzte Youngster Louis Lemke in Szene, der mit etwas Glück sein erstes Profitor erzielte und gleichzeitig für die 3:0-Vorentscheidung sorgte (50.).

Anschließend war die Luft ein wenig raus. Die Verler ließen sich zwar nicht entmutigen und spielten weiter munter nach vorn, anders als zu Beginn konnte der Drittligist aber nicht mehr wirklich für Gefahr sorgen.

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Da auch die Rothosen merklich den Fuß vom Gas nahmen, plätscherte die Partie ihrem Ende entgegen. Nach dem Schlusspfiff durften die Gäste schließlich über den Einzug in Runde zwei jubeln.

Statistik zum DFB-Pokal-Duell zwischen dem SC Verl und dem HSV

SC Verl - Hamburger SV 0:3 (0:1)

SC Verl: Schlieck - Berner (61. Lehmann), Vogler, Seidel (69. Araoye), Kijewski - Waidner, Eze (61. Otto), Yalcinkaya (61. Foti), Clausen, Leipold - Heike (32. Farouk)

HSV: Tangvik - Capaldo (75. Philippe), Bornauw, Nandja - Jatta, Sambi Lokonga (60. Nadir), Remberg, Lemke (75. Poulsen) - Adeline (88. Bissi-Mouelle), Grönbaek (60. Stange) - Daka

Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen)

Zuschauer: 5207 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Grönbaek (41.), 0:2 Grönbaek (46.), 0:3 Lemke (50.)

Gelbe Karten: Waidner (1) / Grönbaek (1)

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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