HSV will Revanche gegen Frankfurt und hofft auf bessere Schiedsrichterleistung

Hamburg - Gelingt die Revanche? Nach der bitteren 1:3-Pleite im DFB-Pokal unter der Woche trifft der HSV am Sonntag (17.30 Uhr) in der Bundesliga erneut auf Eintracht Frankfurt. Was die Rothosen besser machen müssen, verriet Coach Merlin Polzin (35) in der Pressekonferenz am Freitag.

HSV-Coach Merlin Polzin (35) will mit seiner Mannschaft Revanche für die Pokal-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt.  © Marcus Brandt/dpa

"Es wird darum gehen, noch präziser und mutiger zu sein im eigenen Offensivspiel. Du weißt, dass der Gegner darauf reagieren wird, was du vorhattest. Gleichzeitig geht es aber darum, bei seinen eigenen Stärken zu bleiben", verdeutlichte der gebürtige Hamburger.

Die "sehr schmerzhafte" Niederlage im Pokal sei aufgearbeitet und analysiert worden, erklärte Polzin, der darüber hinaus betonte: "Geraderücken können wir es nicht, weil es ein anderer Wettbewerb ist. Es wird am Sonntag auch um ganz andere Dinge gehen."

Hoffentlich aber nicht wieder um den Schiedsrichter - die fragwürdigen Entscheidungen von Tobias Stieler (45) hatten die Berichterstattung nach dem Pokalduell am Dienstag bestimmt.

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"Die Schiedsrichter wollen auch gute Leistungen zeigen, das steht außer Frage. Trotzdem ist es natürlich so, dass es sehr, sehr bitter ist für uns, wenn so viel zusammenkommt", kommentierte Polzin.

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HSV bangt vor Re-Match bei Eintracht Frankfurt um Sebastiaan Bornauw

Hinter dem Einsatz von HSV-Abwehrchef Sebastiaan Bornauw (27, 2.v.r.) steht noch ein Fragezeichen.  © Swen Pförtner/dpa

Anders als beim Heimspiel unter der Woche wird der Großteil der Zuschauer im Deutsche-Bank-Park gegen den HSV sein.

"In Frankfurt zu spielen, hat für die Gastmannschaft noch mal eine andere Wucht als zu Hause", war sich Polzin bewusst. Rund 5700 Gäste-Fans werden dabei sein.

Ob das auch auf Sebastiaan Bornauw (27) zutreffen wird, ist noch offen. Nachdem er im Pokal mit einer Gesichtsverletzung ausgewechselt werden musste, steht hinter dem Einsatz des Belgiers noch ein Fragezeichen.

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"Wir wollen absolut sicher sein, dass er keine Probleme hat. Es geht darum, ob er sich stabil fühlt", unterstrich Polzin mit Blick auf den Abwehrchef. Immerhin: Jordan Torunarigha (29) hat seine Probleme überwunden und wird wieder im Kader stehen.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 7 25:6 17
2 Borussia Dortmund 7 12:4 17
3 SC Freiburg 7 16:9 13
4 Bayer 04 Leverkusen 7 16:12 13
5 RB Leipzig 7 20:11 12
6 SV Werder Bremen 7 15:14 12
7 1. FSV Mainz 05 7 16:13 10
8 SV 07 Elversberg 7 12:15 10
9 FC Augsburg 7 17:13 9
10 TSG 1899 Hoffenheim 7 14:14 9
11 Hamburger SV 7 6:16 9
12 1. FC Köln 7 8:11 8
13 SC Paderborn 07 7 6:9 8
14 Eintracht Frankfurt 7 10:17 8
15 VfB Stuttgart 7 10:13 6
16 FC Schalke 04 7 4:7 6
17 1. FC Union Berlin 7 6:18 6
18 Borussia Mönchengladbach 7 11:22 3

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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