Nächster Ausfall? HSV-Abwehrchef niedergestreckt, das sagt Coach Polzin
Hamburg - Das hat dem HSV gerade noch gefehlt: Bei der 1:3-Pleite im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt musste Abwehrchef Sebastiaan Bornauw (27) in der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden.
In der letzten Aktion der ersten Hälfte hatte der Belgier bei einem Luftzweikampf die Faust von SGE-Keeper Noah Atubolu (24) ins Gesicht bekommen. Er wurde minutenlang behandelt, ehe er vom Feld schlich und durch Youngster Jason Bissi-Mouelle (18) ersetzt wurde.
"Er hat einen Schlag in den Kieferbereich bekommen und im Bereich der Nase geblutet, sodass es ihm nicht möglich war, weiterzuspielen", erklärte Coach Merlin Polzin (35) auf der Pressekonferenz.
Glücklicherweise gab der Trainer mit Blick auf das Re-Match in Frankfurt in der Bundesliga (Sonntag/17.30 Uhr) direkt Entwarnung: "Seb ist stabil in allem, was er darstellt. Er wird am Sonntag nach aktuellem Stand auf jeden Fall dabei sein", verdeutlichte der 35-Jährige.
Ein längerer Ausfall von Bornauw hätte die Hanseaten zweifellos hart getroffen - die drei Frankfurter Tore fielen nicht von ungefähr alle in der zweiten Hälfte. "Es hilft nicht, wenn der zentrale Spieler der Dreierkette rausmuss und fehlt", räumte Polzin ein.
Gleichzeitig betonte der Trainer: "Alle Spieler, die auf dem Platz stehen, haben untereinander sowie von mir und vom Verein das volle Vertrauen. Auch in dieser Konstellation hätten wir das Spiel auf unsere Seite ziehen können." Trotzdem dürfte er froh sein, dass es Bornauw nicht schlimmer erwischt hat ...
Titelfoto: WITTERS
