HSV will trotz Klassenerhalt gegen euphorisierte Freiburger nichts herschenken
Hamburg - Das wird ein Fest! Der Hamburger SV erwartet am Sonntag (15.30 Uhr) im letzten Heimspiel der Saison den frisch gebackenen Europa-League-Finalisten SC Freiburg. Trainer Merlin Polzin (35) muss dabei überraschend auf einen Profi verzichten.
Wie der 36-Jährige am Freitagnachmittag auf der Pressekonferenz erklärte, wird neben Alexander Rössling-Lelesit (19), bei dem sogar eine Operation im Raum steht, auch Robert Glatzel (32) ausfallen.
"Er hat die ganzen Tage mit einer Wadenzerrung zu tun gehabt, wir wollen da kein Risiko eingehen, dass da mehr draus wird", erklärte der HSV-Coach und bestätigte den Ausfall. Bei Miro Muheim (28) hingegen steht der Einsatz noch auf der Kippe. "Es wird eng", lautete das kurze Fazit.
Trotz des Erreichen des großen Zieles Klassenerhalt in der Vorwoche will der HSV gegen den Sportclub nichts abschenken. "Wir haben den Ansporn, beide Spiele zu gewinnen", machte Polzin deutlich. Schließlich sei es auch das erste Heimspiel nach dem Klassenerhalt.
Dafür werde er auch "eine Elf ins Rennen schicken, von der wir die größte Überzeugung haben, das Spiel zu gewinnen", wie er verriet. Entsprechend wird auch Luka Vuskovic (19) wieder mit von der Partie sein.
HSV plant große Sause nach Abpfiff
Von den Gästen aus dem Breisgau, die am Donnerstag einen ihrer größten Erfolge der Vereinsgeschichte feierten, erwartet Polzin einiges. Es werde eine Elf auflaufen, die "voller Energie, voller Euphorie und voller Leichtigkeit" antreten werde. Zudem gehe es für sie in der Liga noch darum, den siebten Platz, der derzeit zum Erreichen der Conference League reicht, zu verteidigen.
Unabhängig vom Ergebnis will der HSV am Sonntag mit seinen Fans feiern - am Liebsten natürlich mit einem Sieg. "Wir werden auf diesen Moment gut hinarbeiten und dafür Sorgen, dass es ein Moment wird, den wir gerne in Erinnerung halten werden", erklärte Polzin.
Der Trainer bestätigte, dass bereits am vergangenen Sonntag im kleineren Kreis im Zuhause von Sven Höh (42) gefeiert wurde. Nun soll die große Sause mit 57.000 Fans folgen.
Titelfoto: Florian Wiegand/dpa
