HSV-Youngster krönt sich zum jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte
Hamburg - Diesen Tag wird er nicht so schnell vergessen: Youngster Louis Lemke (16) avancierte beim 3:0-Erstrundensieg des HSV im DFB-Pokal beim SC Verl zum jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte.
In der 50. Minute blieb der blutjunge Profi nach einem Ballgewinn und Assist von Kapitän Nicolai Remberg (26) vor dem Kasten cool und sorgte mit seinem Treffer zum 3:0 vorzeitig für die Entscheidung.
Mit 16 Jahren, zehn Monaten und 16 Tagen verdrängte er einen gewissen Otto Sommer von Platz eins der jüngsten Hamburger Torschützen: Der hatte im Jahr 1922 (!) mit 17 Jahren und 14 Tagen sein erstes Tor für den HSV erzielt und damit sogar Vereinslegende Uwe Seeler (†85/17 Jahre, 8 Monate und 27 Tage) in den Schatten gestellt.
Nach der Partie bekam der Linksfuß zudem ein großes Lob von Coach Merlin Polzin (35): "Er ist ein fleißiger Arbeiter und hat trotzdem wegen seines Alters eine große Freude am Fußballspielen", schwärmte der Cheftrainer.
Auch Teamkollege Albert Grönbaek (25) war voll des Lobes. "Ich muss sagen, dass er sich bis hierhin gut an den Herrenfußball adaptiert hat. Er ist ein guter Junge, der die Vorbereitung für sich genutzt hat. Er hat großes Potenzial", urteilte der Däne.
Gleichzeitig betonte der Doppelpacker: "Wir müssen ihn als Team beschützen und dafür sorgen, dass er hungrig bleibt. Er kann noch besser werden" - das dürften alles HSV-Fans gerne hören.
Titelfoto: Friso Gentsch/dpa
