Kontingent war ausgelastet! Darum zog der HSV bei Omari so früh die Klausel

Hamburg - Sie waren zum Handeln gezwungen! Der Hamburger SV hat die Kaufoption bei Warmed Omari (25) gezogen, nur so konnten sie am Deadline Day noch einen weiteren Spieler ausleihen.

Der HSV hat die Kaufoption bei Warmed Omari (25, hinten) gezogen.  © WITTERS

Omari war im Sommer von Stade Rennes ausgeliehen worden und zeigte sich sofort als Verstärkung. Ein Außenbandriss setzte ihn allerdings monatelang außer Gefecht. Erst gegen die Bayern am vergangenen Samstag feierte er sein Comeback.

"Wir freuen uns, dass Warmed wieder fit ist. Er hat in den Einsätzen vor seiner Verletzungspause unter Beweis gestellt, welche Qualitäten er mitbringt", erklärte Finanzvorstand Eric Huwer (42). "Wir freuen uns sehr, dass wir die feste Verpflichtung vorzeitig realisieren konnten."

Neben den sportlichen Gründen musste der HSV am Ende aber noch aus einem anderen Grund die Kaufoption so früh ziehen.

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Denn nach der erfolgreichen Leihe von Albert Grønbaek (24) hatte der Verein die zulässige Anzahl von sechs internationalen Leihspielern erreicht. Neben dem Dänen und Omari sind auch Luka Vuskovic (18, Tottenham), Giorgi Gocholeishvili (24, Donezk), Fabio Vieira (25, Arsenal) und Damion Downs (21, Southampton) ausgeliehen.

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Warmed Omari gibt nach 125 Tagen sein Comeback

Omari (Dritter von links) gab am Samstag sein Comeback.  © WITTERS

Nur mit der vorzeitigen Verpflichtung von Omari war so noch ein Platz für Philip Otele (26) vom FC Basel frei, den der HSV am Montag auslieh.

Traurig war der Abwehrspieler über den Schritt aber keineswegs. "Ich freue mich sehr, dass ich langfristig beim HSV bleiben kann", bestätigte der 25-Jährige. "Ich habe während meiner langen Verletzung ganz viel Vertrauen und Rückendeckung gespürt, das weiß ich sehr zu schätzen. Das möchte ich mit guten Leistungen zurückzahlen und freue mich zudem sehr, dass ich seit Samstag zurück auf dem Platz stehen kann."

Mit seinem Comeback ergeben sich beim HSV neue Möglichkeiten. Kapitän Nicolás Capaldo (27) könnte somit wieder ins Mittelfeld rücken.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 20 74:18 51
2 Borussia Dortmund 20 41:19 45
3 TSG 1899 Hoffenheim 20 43:23 42
4 VfB Stuttgart 20 37:26 39
5 RB Leipzig 20 38:27 36
6 Bayer 04 Leverkusen 19 38:26 35
7 SC Freiburg 20 31:33 27
8 Eintracht Frankfurt 20 40:45 27
9 1. FC Union Berlin 20 25:33 24
10 1. FC Köln 20 29:32 23
11 FC Augsburg 20 24:37 22
12 Borussia Mönchengladbach 20 24:33 21
13 Hamburger SV 19 19:29 19
14 VfL Wolfsburg 20 28:42 19
15 SV Werder Bremen 20 22:38 19
16 1. FSV Mainz 05 20 23:33 18
17 FC St. Pauli 20 18:34 14
18 1. FC Heidenheim 20 19:45 13

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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