Geldstrafe in Rekordhöhe! So sanktioniert der HSV Suff-Fahrer Jean-Luc Dompé

Hamburg - Jean-Luc Dompé (30) bleibt nach seiner Sufffahrt vom Spielbetrieb des HSV mindestens noch für diese Woche ausgeschlossen - zudem muss der Franzose eine Rekordgeldstrafe zahlen. Das gaben die Hanseaten am Dienstag bekannt.

Nach seiner Sufffahrt hat der HSV Jean-Luc Dompé (30) eine Rekordgeldstrafe verhängt.
Nach seiner Sufffahrt hat der HSV Jean-Luc Dompé (30) eine Rekordgeldstrafe verhängt.  © WITTERS

Laut Mitteilung des Vereins gab es am Vormittag ein klärendes Gespräch zwischen der sportlichen Leitung und dem Flügelflitzer. In diesem wurde Dompé eine Geldstrafe im sechsstelligen Bereich verhängt.

Darüber hinaus teilten die Verantwortlichen dem 30-Jährigen mit, dass er zwar den Trainingsbetrieb in dieser Woche wieder aufnehmen kann, vom Spielbetrieb aber zunächst ausgeschlossen bleibt.

"Im Hinblick auf eine mögliche Wiedereingliederung in den Spielbetrieb wird der HSV genau verfolgen und bewerten, wie sich der Spieler zukünftig verhält", hieß es in der Mitteilung.

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Dompé selbst wurde wie folgt zitiert: "Mir ist bewusst, dass es mit einer einfachen Entschuldigung nicht getan ist. Meiner Vorbildfunktion bin ich absolut nicht gerecht geworden. Ich habe schwerwiegende Fehler begangen und trage selbstverständlich die vollen Konsequenzen dafür."

Er könne die Enttäuschung des Klubs, des Trainerteams und aller Fans verstehen. "Es tut mir wahnsinnig leid. Auch, dass ich das Team in dieser Phase, den so wichtigen Wochen, im Stich gelassen habe." Der Franzose erklärte zudem, soziales Engagement leisten zu wollen.

HSV-Profi Jean-Luc Dompé beging kurz hintereinander gleich zwei Straftaten

Normalerweise verzückt der Franzose die HSV-Fans auf dem Platz. Aktuell ist er jedoch vom Spielbetrieb der Rothosen ausgeschlossen. (Archivfoto)
Normalerweise verzückt der Franzose die HSV-Fans auf dem Platz. Aktuell ist er jedoch vom Spielbetrieb der Rothosen ausgeschlossen. (Archivfoto)  © WITTERS

Dompé war am Morgen des 25. Januar mit seinem Auto über eine rote Ampel gefahren, woraufhin er von einer Polizeistreife gestoppt wurde.

Die Beamten stellten Alkoholgeruch fest, ein Test ergab anschließend einen Wert von 1,4 Promille.

Nachdem der Franzose aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden war, nahm er sich einen E-Scooter und beging damit die nächste Straftat.

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Im Februar 2023 war der Flügelflitzer mit seinem Wagen bereits in eine Bushaltestelle gekracht. Später war er wegen Unfallflucht und falscher Verdächtigungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro verurteilt worden.

Titelfoto: WITTERS

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