Er will immer wieder bei der Mannschaft sein: Naumanns harter Weg zurück zu Lok Leipzig

Leipzig - Nach zwei Meisterschaften in Folge wollte Andreas Naumann (33) mit Lok Leipzig den beschwerlichen Weg durch die Regionalliga-Nordost-Saison noch ein drittes Mal gehen, um am Ende vielleicht in der Tabelle ganz oben zu stehen. Doch daraus wird nichts, zumindest nicht mit dem Keeper im Kasten.

Auch beim 3:0-Erfolg im Sachsenpokal gegen den SV Liebertwolkwitz war Andreas Naumann (33, r.) im Bruno-Plache-Stadion.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Denn Ende August zog sich der Stammhüter der Sachsen einen Kreuzbandriss zu. Eine ganz bittere Diagnose, die ihm mutmaßlich sogar die komplette Spielzeit und im schlimmsten Fall vielleicht sogar seine Karriere kosten könnte.

"Die Diagnose bei 'Naumi' war für uns alle ein ziemlicher Schock", sagte Lok Leipzigs Sportdirektor Toni Wachsmuth (39) unmittelbar nach der Hiobsbotschaft.

Die Folge: Blau-Gelb musste noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, holte Jonas Wendlinger (26) als Ersatz, der seine Sache bislang gut macht.

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Naumann ist zum Zuschauen gezwungen - und das tut er auch! Bei den letzten Heimspielen war der Schlussmann immer bei der Mannschaft, fieberte mit und feuerte an. Wenn schon nicht auf, dann eben neben dem Platz.

Bezüglich seines Gesundheitszustands wird alles unternommen, dass es in die richtige Richtung geht. Im September verlief seine Operation im St. Elisabeth sehr gut. Inzwischen ist die Zeit der Physiotherapie angebrochen. Die anschließende Reha wird in den nächsten Wochen beginnen.

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Ob und wann Naumann auf den Platz zurückkehren kann, steht noch in den Sternen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Wann wird Lok Leipzigs Andreas Naumann zurückkommen?

Es ist nicht absehbar, wie es langfristig aussieht. In einer ersten Einschätzung bestand die Hoffnung, dass der 33-Jährige zum Ende der Spielzeit zurückkommen könnte.

Inzwischen möchte Lok aber keine genaue Prognose abgeben. Vielmehr wird geschaut, dass die Reha wie geplant gut verläuft. Bis dahin wird Naumann wohl auch beim Stadtderby gegen Chemie Leipzig am 17. Oktober von der Tribüne im Bruno-Plache-Stadion aus zuschauen.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 11 36:11 27
2 Chemnitzer FC 11 25:5 26
3 Hallescher FC 11 18:9 22
4 BFC Dynamo 11 20:12 21
5 VSG Altglienicke 11 20:14 21
6 FC Erzgebirge Aue 11 20:16 21
7 FC Carl Zeiss Jena 11 19:10 19
8 Greifswalder FC 11 23:16 19
9 1. FC Lokomotive Leipzig 11 23:23 15
10 FSV Zwickau 11 13:17 15
11 1. FC Magdeburg II 11 20:23 13
12 SV Babelsberg 03 11 14:17 12
13 BFC Preussen 11 14:17 10
14 BSG Chemie Leipzig 11 12:17 9
15 Hertha BSC II 11 9:21 9
16 RSV Eintracht 1949 11 13:29 6
17 Tasmania Berlin 11 13:36 5
18 FSV 63 Luckenwalde 11 9:28 3

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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