Fiese Virus-Sorgen bei Lok Leipzig: Ex-Auer für das Topspiel fraglich?
Leipzig - Das hat gerade noch gefehlt! Nach dem bitteren 0:2 am Dienstagabend gegen den Chemnitzer FC werden die Sorgenfalten bei Lok Leipzig immer tiefer. Ein Magen-Darm-Virus sorgt dafür, dass es vor dem Topspiel am Sonntag gegen Erzgebirge Aue viele Fragezeichen gibt.
Djamal Ziane (34), Eren Öztürk (22) und Torwart Justin Duda (23) mussten gegen den CFC bereits passen. Nach TAG24-Informationen hat es inzwischen mindestens auch den Ex-Auer Ricky Bornschein (26) erwischt, der für Blau-Gelb mit seinen Toren schon jetzt ziemlich wichtig geworden ist und der gegen seinen Ex-Verein natürlich gern dabei wäre.
Klar, bis Sonntag sind noch ein paar Tage Zeit, um sich zu erholen. Optimal ist der Zeitpunkt des Infekts aber definitiv nicht. Zumal die geplanten Trainingseinheiten bis zum Duell ja auch flöten gehen.
"Ich hoffe jetzt einfach, dass das nicht auf noch mehr Spieler überschlägt", so Trainer Torsten Ziegner (48) nach dem CFC-Spiel am Dienstag.
"Das war ja schon ohne Ansage, dass seit letzter Nacht permanent Anrufe bei mir auf dem Handy angekommen sind, dass eben ein Junge Erbrechen als auch Durchfall hat. Mal schauen, es besteht aber die berechtigte Hoffnung, dass die Jungs bis zum Wochenende wieder gesund werden."
So soll es Öztürk wohl schon etwas besser gehen. Beim Rest muss man schauen, wie schnell sie wieder auf den Beinen sind.
FC Erzgebirge Aue am Mittwochabend gegen Hertha gefordert
Für die Veilchen, die am Mittwochabend noch daheim gegen Hertha II gefordert sind, sind das natürlich alles andere als schlechte Nachrichten. Lok Leipzig gehört immerhin trotz der Pleite gegen Chemnitz weiterhin zu den Mitfavoriten um den Aufstieg.
Ein Sieg auswärts in Probstheida würde natürlich schon ein deutliches Ausrufezeichen sein. Und wenn ein Virus dazu beiträgt, dass die Partie etwas leichter werden könnte, nimmt man das im Schacht sicherlich dankend an.
Titelfoto: Picture Point / Roger Petzsche
