Leipzig - Beim 3:1-Sieg von Lok Leipzig am Donnerstagabend gegen Zwenkau musste er, wie in den letzten Monaten auch, gezwungenermaßen noch von draußen zuschauen. Das könnte aber bald ein Ende haben, denn Jonas Arcalean (29) steht endlich vor seinem Comeback.
Der Rechtsaußen der Blau-Gelben zog sich beim 0:0 gegen den Halleschen FC im April einen Bruch des rechten Schlüsselbeins zu.
In den wichtigen Wochen, wo es für die Loksche um den möglichen Aufstieg in die 3. Liga ging, fehlte der so wichtige Goalgetter.
Nun könnte er den Sachsen bald wieder mit seinen Toren helfen. "Ich bin noch nicht ganz fit. Ich will mir eigentlich noch keinen Zeitraum nehmen, aber angepeilt ist auf jeden Fall der September. Es fehlt noch bisschen Stabilität, noch bisschen Beweglichkeit. Aber ich bin auf einem sehr guten Weg und absolut im Zeitplan", so der Kicker am Donnerstag nach Abpfiff gegenüber TAG24.
Heißt: Gegen den Chemnitzer FC und gegen Erzgebirge Aue wird es definitiv noch nicht für einen Einsatz des 29-Jährigen reichen. Möglicherweise sind aber schon ein paar Minuten im Sachsenpokal gegen Auerbach am ersten Septemberwochenende drin? Abwarten.
Arcalean: "Klar, ich werd am Anfang etwas meine Zeit brauchen, um wieder reinzukommen. Aber ich hoffe einfach, dass es nicht so lang dauert, bis ich wieder bei hundert Prozent bin."
Lok Leipzig hat angepeiltes Saisonstart-Ziel knapp verfehlt
Was Arcalean auch verraten hat: Vor den zwei Topspielen gegen Chemnitz und Aue wollte die Loksche eigentlich zwei Pünktchen mehr auf dem Konto haben. "Wir haben zwölf Punkte angepeilt aus den ersten fünf Spielen. Aber wir sind mehr als dabei oben dran, die Saison geht lang. Wir müssen defensiv noch stabiler werden und noch etwas torgefährlicher werden, dann werden wir eine erfolgreiche Saison spielen", so der Spieler.
Die Stimmung im Team sei unverändert zur Vorsaison. "Und wir haben super Charaktere neu in die Mannschaft bekommen."
Tabelle Regionalliga Nordost
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Rot-Weiß Erfurt | 5 | 17:4 | 13 | |
| 2 |
|
Chemnitzer FC | 5 | 13:2 | 13 | |
| 3 |
|
VSG Altglienicke | 5 | 13:8 | 11 | |
| 4 |
|
1. FC Lokomotive Leipzig | 5 | 12:9 | 10 | |
| 5 |
|
FC Erzgebirge Aue | 5 | 11:9 | 10 | |
| 6 |
|
FC Carl Zeiss Jena | 5 | 8:4 | 9 | |
| 7 |
|
Greifswalder FC | 5 | 11:7 | 8 | |
| 8 |
|
1. FC Magdeburg II | 5 | 12:10 | 7 | |
| 9 |
|
FSV Zwickau | 5 | 5:8 | 7 | |
| 10 |
|
Hallescher FC | 5 | 5:5 | 6 | |
| 11 |
|
RSV Eintracht 1949 | 5 | 8:9 | 6 | |
| 12 |
|
SV Babelsberg 03 | 5 | 8:9 | 5 | |
| 13 |
|
BFC Dynamo | 5 | 6:8 | 5 | |
| 14 |
|
Hertha BSC II | 5 | 5:13 | 4 | |
| 15 |
|
FSV 63 Luckenwalde | 5 | 5:11 | 3 | |
| 16 |
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Tasmania Berlin | 5 | 6:18 | 3 | |
| 17 |
|
BFC Preussen | 5 | 4:9 | 2 | |
| 18 |
|
BSG Chemie Leipzig | 5 | 1:7 | 1 | |
Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.