Geht da für Lok Leipzig dank Mega-Rückkehrer doch noch was in Richtung Aufstieg? "Man hat es letztes..."

Leipzig - Am vergangenen Freitag gelang Lok Leipzig der erste Heimsieg der Saison - Ende Oktober! Viel zu spät natürlich, wenn es nach den Ansprüchen des Meisters der Regionalliga Nordost geht. Dass Blau-Gelb aber in den letzten Wochen besser in die Spur gekommen ist, liegt vielleicht auch daran, dass Jonas Arcalean (29) nach langer Verletzungspause zurück im Team ist.

Er trifft wieder, als sei er nie weg gewesen: Lok Leipzigs Jonas Arcalean (29).  © Picture Point / Gabor Krieg

Der Offensivmann hatte sich im April das rechte Schlüsselbein gebrochen und war fünf Monate raus. Inzwischen stand er wettbewerbsübergreifend neun Mal schon wieder auf dem Rasen und wurde direkt wichtig. Fünf Treffer, zwei am Freitag gegen Altglienicke steuerte der Flügelflitzer schon bei.

"Ich glaube, man merkt es mir an, dass es mir wieder Spaß macht", so der 29-Jährige grinsend im Interview mit TAG24. "Es hat ein bisschen gebraucht, bis ich wieder reinfinde, was, glaube ich, nach fünf Monaten völlig normal ist. Und ich fand, das Chemiespiel war dann so ein bisschen wo der Schalter umgelegt wurde bei mir, wo ich dann auch wirklich gemerkt habe, dass die Schulter nicht mehr im Kopf drin ist."

Insgesamt hat der Goalgetter eine echte Blitzheilung hingelegt. Fünf Monate waren die optimistische Heilprognose, berichtet Arcalean. Nicht selbstverständlich, dass alles so glattläuft und der Angreifer genau dort anknüpft, wo er letztes Saison aufgehört hat.

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Lok hätte den gebürtigen Heidelberger jedenfalls sehr gut im Schlussspurt der Saison gebrauchen können. Nun soll es in dieser Spielzeit vielleicht noch die Überraschung geben, auch wenn es natürlich nach oben hin sehr schwer wird.

Nach 15 Spieltagen hat Lok Leipzig dreizehn Zähler Rückstand auf den Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt.

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Im April hatte sich Arcalean schmerzhaft das Schlüsselbein gebrochen.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok Leipzig vor schwerer Auswärtsaufgabe beim FSV Zwickau

Jonas Arcalean (r.) im Gespräch mit TAG24-Redakteur Michi Heymann.  © TAG24

Muss aber nichts heißen, was ein Beispiel aus der Vorsaison belegt. "Ich meine, man hat es letztes Jahr auch gesehen, dass wir zwischenzeitlich glaube ich auch dreizehn Punkte Vorsprung auf Jena hatten. Und dann wurde es hinten raus sehr eng", so Arcalean und fügte hinzu:

"Ich glaube, es tut uns jetzt erst mal gut, dass wir bis zur Winterpause einfach schauen, dass wir jetzt die Spiele, die wir noch haben, dass wir die versuchen, alle zu gewinnen."

Angefangen am Sonntag beim FSV Zwickau. Der Club ist in den letzten Wochen etwas ins Taumeln geraten, hat unter anderem Cheftrainer Rico Schmitt (58) entlassen.

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Trotzdem erwartet den 29-Jährige eine ganz schwere Aufgabe bei den Schwänen.

Arcalean: "Das ist eine robuste Mannschaft, eine eklige Mannschaft, die werden in alle Zweikämpfe reinfliegen und uns das Leben so schwer machen, wie es nur geht, gerade auch zu Hause."

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Rot-Weiß Erfurt 15 46:19 34
2 Chemnitzer FC 15 34:12 33
3 Hallescher FC 15 23:12 30
4 BFC Dynamo 15 24:13 29
5 VSG Altglienicke 15 27:20 27
6 FC Erzgebirge Aue 15 24:18 27
7 FC Carl Zeiss Jena 15 23:13 26
8 Greifswalder FC 15 29:24 23
9 1. FC Lokomotive Leipzig 15 30:28 21
10 1. FC Magdeburg II 15 28:29 20
11 FSV Zwickau 15 17:25 19
12 SV Babelsberg 03 15 16:27 16
13 BFC Preussen 15 19:22 14
14 BSG Chemie Leipzig 15 18:23 14
15 Hertha BSC II 15 11:26 11
16 Tasmania Berlin 15 24:43 11
17 RSV Eintracht 1949 15 15:34 9
18 FSV 63 Luckenwalde 15 15:35 7

Der Meister der Regionalliga Nordost steigt in diesem Jahr direkt in die 3. Liga auf.

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