Schiri zweimal daneben: Lok Leipzig profitiert bei erstem Heimsieg von Fehlentscheidung

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Leipzig - Unter anderem durch einen irregulären Treffer hat der 1. FC Lokomotive Leipzig endlich seinen ersten Saison-Heimsieg eingefahren. Beim 3:1 (2:0) gegen die VSG Altglienicke profitierten aber auch die Gäste von einer weiteren Fehlentscheidung des Schiedsrichter-Gespanns.

Der ehemalige Lok-Spieler Robert Sommer (orange Mütze) war gegen Altglienicke Co-Stadionsprecher.
Der ehemalige Lok-Spieler Robert Sommer (orange Mütze) war gegen Altglienicke Co-Stadionsprecher.  © Picture Point/Gabor Krieg

Sieben Heimspiele im Bruno-Plache-Stadion gab's, gewonnen haben die Gastgeber keines davon. Das änderte sich Freitagabend vor 4176 Zuschauern unter Flutlicht und mit Co-Stadionsprecher Robert Sommer. Wenn auch unter sehr gütiger Mithilfe von Florian Markhoff und Kollegen.

Bei Ayodele Adetulas flacher Hereingabe sah der Schiri nämlich nicht, dass Torhüter Luis Klatte eine Hand schon auf dem Ball hatte. Jonas Arcalean spitzelte ihn regelwidrig weg und schob in den verwaisten Kasten ein - 1:0 (15. Minute).

Eine weitere Fehlentscheidung folgte in der zweiten Hälfte. Eine Flanke von Jonas Saliger touchierte Jonas Nietfeld noch, hinten köpfte Ted Tattermusch zum zwischenzeitlichen 1:2-Anschluss ein (59.). Der Stürmer stand durch Nietfelds Ballkontakt im Abseits.

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1. FC Lokomotive Leipzig (Fast) bleibt Lok Leipzig König von Halle: Nächstes Comeback nach Rückstand!

Nach Arcaleans drittem Treffer im dritten Spiel in Folge kam es gegen bis dato harmlose Randberliner sogar noch besser.

Elias Strasner, gerade erst einen VSG-Angriff entschärft, kam auf der anderen Seite plötzlich zum Schlenzer und traf ins lange Eck zum 2:0 (30.) für den Tabellenelften, der die vergangenen vier Duelle gegen Altglienicke allesamt gewonnen hatte.

Freude bei Lok über das zwischenzeitliche 1:0.
Freude bei Lok über das zwischenzeitliche 1:0.  © IMAGO/Steinsiek.ch
Schiedsrichter Florian Markhoff war gütig zu Lok Leipzig.
Schiedsrichter Florian Markhoff war gütig zu Lok Leipzig.  © Picture Point/Gabor Krieg

Djamal Ziane holt sich Platzwunde, Jonas Arcalean gelingt Doppelpack

Bengalo-Empfang für Loks Spieler.
Bengalo-Empfang für Loks Spieler.  © Picture Point/Gabor Krieg

Kleiner Schreckmoment in der 26. Minute: Bei einem Luftzweikampf hatte sich Djamal Ziane eine blutige Kopfplatzwunde zugezogen. Mit Turban ging's für die Lok-Legende weiter.

Nur 15 Sekunden nach dem Seitenwechsel hatte Arcalean die Mega-Chance zum vorentscheidenden 3:0. Nach Chip-Ball von Dorian Cevis verzog der gebürtige Heidelberger komplett, jagte die Kugel weit am Gehäuse vorbei (46.).

Weitere teils fahrlässig vergebene Möglichkeiten zu einer deutlicheren Führung wurden kurzzeitig durch Tattermuschs 1:2 bestraft. Acht Minuten danach war der Zwei-Tore-Vorsprung aber wiederhergestellt.

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1. FC Lokomotive Leipzig "Bei null!" Klare Ziegner-Ansage trotz Unsicherheiten auf dieser Position

Nils Kaiser nahm das Spielgerät im Strafraum klasse mit, legte zu Arcalean, der durch Klattes Beine zum 3:1 einnetzte (67.).

Altglienicke lag vor dem Spieltag nur vier Punkte hinter Tabellenführer Rot-Weiß Erfurt, doch die vermeintliche Favoritenrolle beim daheim noch sieglosen Meister spiegelte sich kaum auf dem Platz wider. Ganz zur Freude des FCL, der endlich auch mal daheim jubeln durfte.

Trainer Torsten Ziegner feierte im achten Anlauf endlich den ersten Heimsieg mit Lok Leipzig.
Trainer Torsten Ziegner feierte im achten Anlauf endlich den ersten Heimsieg mit Lok Leipzig.  © Picture Point/Gabor Krieg

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/STEINSIEK.CH ; PICTURE POINT/Gabor Krieg

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