K.o. in der Nachspielzeit: Erzgebirge Aue gewinnt Fehler-Festival gegen Lok Leipzig

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Leipzig - Lok Leipzig hat das Spiel gegen Erzgebirge Aue in der Regionalliga Nordost mit 1:2 (0:0) verloren. In einem Spiel das von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt war, feierten die Veilchen einen glücklichen Sieg durch ein Tor in der Nachspielzeit.

Endstand:

Lok Leipzig - Erzgebirge Aue 1:2

Torschützen: 0:1 Linus Queißer (54.), 1:1 Nils-Florian Kaiser (70.), 1:2 Marcel Bär (90.+2)

Besondere Vorkommnisse: -

In unserem TAG24-Liveticker zum Zweitligaspiel zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue könnt Ihr alle Highlights noch einmal nachlesen.

Und dann ist Schluss: Erzgebirge Aue gewinnt bei Lok Leipzig 2:1

90.+2 Minute: Tor für Erzgebirge Aue! Wow, mit der vielleicht letzten Möglichkeit des Spiels schießt Bär Aue wohl zum Sieg. Lok verliert den Ball im Mittelfeld, der Schacht macht es schnell. Bär in der Spitze lupft über Duda und das wars. Der Jubel im Gästeblock ist groß.

90. Minute: Da war sie, die Chance zum Lok-Sieg! Schierack kommt auf links zum strammen Abschluss. Männel ist aber da und pariert stark.

89. Minute: Aue hat noch einmal doppelt gewechselt. Kurz darauf will Bär mit der Hacke das 2:1 machen. Doch Duda hat den Ball. Es gibt noch drei Minuten Nachspielzeit.

88. Minute: Tatsächlich wird jetzt Aue auch noch einmal aktiver. Ehrlich gesagt hätte sich aber kein Team so richtig die drei Punkte verdient.

85. Minute: Das wäre es natürlich gewesen: Ex-Auer Bornschein mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe. Doch Männel hat die Kugel im Nachfassen sicher.

82. Minute: Momentan geht keiner so richtig auf den Siegtreffer. Das Tor der Auer kam vorhin aber auch total aus dem Nichts. Hier ist definitiv noch nichts entschieden.

78. Minute: Was erwartet die 8023 Zuschauer im Bruno noch? Gibt es am Ende des Tages noch einen Sieger?

Die Schlussviertelstunde zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue läuft

Martin Männel ist geschlagen, Nils-Florian Kaiser macht das 1:1.
Martin Männel ist geschlagen, Nils-Florian Kaiser macht das 1:1.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

73. Minute: Auch Aue hat jetzt drei Mal gewechselt. Pauling für Skarlatidis und Talent Heidrich für Maciejewski, zudem Kamm für Queißer. Frische Kräfte für die Schlussphase, das wird noch ein heißer Tanz.

72. Minute: Die Hausherren drängen jetzt auf die Führung. Seit der Hereinnahme von Bornschein ist Lok wieder druckvoller geworden. Aue kommt kaum noch aus der eigenen Hälfte.

70. Minute: Tor für Lok Leipzig! Der Ausgleich! Weil niemand Kaiser angreift, kann der sich aus 18 Metern die Ecke aussuchen. Er überwindet Männel mit einem platzierten Schuss ins linke Eck, das Stadion tobt!

Lok Leipzig gegen Erzgebirge Aue hinten: Was passiert noch?

Nach Vorarbeit von Skarlatidis und Abschluss Queißer führt Aue in Leipzig.
Nach Vorarbeit von Skarlatidis und Abschluss Queißer führt Aue in Leipzig.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

67. Minute: Auch Aue macht weiterhin nicht das beste Spiel der Saison. Die Führung spielt den Veilchen aber jetzt natürlich in die Karten.

63. Minute: Die Leipziger Fans werden langsam etwas unruhig. Zurecht, denn einige Pässe landen vollkommen leichtfertig im Aus anstatt beim Mitspieler.

59. Minute: Die Gastgeber müssen sich jetzt etwas einfallen lassen. Eigentlich sah das gar nicht schlecht aus nach der Halbzeit. Der Gegentreffer hat aber offenbar etwas Wirkung gezeigt. Ziegner bringt Bornschein und Schierack für Kügel und Cevis.

55. Minute: Im Gegenzug fast der Ausgleich! Doch einen Schuss von Ziane kann Strietzel gerade noch abwehren, sodass der Ball auf das Tornetz fliegt.

54. Minute: Tor für Erzgebirge Aue! Aus dem Nichts gehen die Gäste in Führung. Skarlatidis setzt sich auf links durch und gibt am Pfosten in die Mitte auf Queißer, der das Leder flach rechts unterbringt.

50. Minute: Die Hausherren sind deutlich schwungvoller aus der Kabine gekommen. Ziane mit dem Fast-Abschluss, doch der Stürmer verpasst vor dem Kasten.

48. Minute: Blau-Gelb mit der ersten Chance nach Wiederbeginn. Loks bester Mann Öztürk setzt sich stark auf links durch und schließt flach ab. Knapp rechts vorbei.

46. Minute: Lok hat gewechselt: Ziane ist für den unauffälligen Adetula auf dem Feld.

Wird die zweite Halbzeit zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue deutlich attraktiver?

46. Minute: Weiter geht's in Probstheida!

Halbzeitfazit: Da hatten sich die Zuschauer sicherlich mehr von dieser Partie erhofft, als die erste Hälfte zu bieten hatte. Lok und Aue leisten sich viel zu viele Fehler. Dadurch kommt keines der Teams so richtig ins Rollen und wirklich viele Highlights gab es auch nicht zu sehen. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste mehr oder weniger durch Zufall in der Anfangsphase. Doch Marcel Bär vergab kläglich.

Viele Highlights gab es noch nicht zu sehen. Hoffentlich wird das im zweiten Durchgang besser.
Viele Highlights gab es noch nicht zu sehen. Hoffentlich wird das im zweiten Durchgang besser.  © IMAGO / Beautiful Sports

Torloses Remis zur Halbzeit bei der Partie Lok Leipzig gegen Erzgebirge Aue

Halbzeit: Dann ist endlich Halbzeit. Leistungsgerecht geht es mit einem 0:0 in die Kabinen.

45. Minute: Aue nähert sich kurz vor der Pause noch einmal an. Wirklich gefährlich ist das aber nicht. Der letzte Pass geht meist völlig woanders hin, wo er eigentlich hin sollte.

43. Minute: Fans, Spieler, Trainer, generell eigentlich alle im Bruno werden vermutlich froh sein, wenn Halbzeit ist.

40. Minute: Extrem viel Luft nach oben: Skarlatidis mit einem harmlosen Freistoß, den Duda einfach fängt. Im Gegenzug wird Cevis geschickt, der den Ball gegen zwei Verteidiger vertendelt. Das beschreibt die erste Halbzeit recht gut.

36. Minute: Einen Öztürk-Schuss von links pariert Männel erneut recht locker. Beim Mini-Privatduell der Beiden steht es 2:0 für den Tormann der Erzgebirger.

34. Minute: Es passiert quasi nix aktuell. Die Mannschaften könnten genauso gut schon in der Kabine sein.

Halbe Stunde zwischen Lok Leipzig und Aue gespielt: Partie bleibt zerfahren

Rätselraten bei Khvicha Shubitidze: Das ist noch nicht das Spiel, was er von seiner Mannschaft sehen möchte.
Rätselraten bei Khvicha Shubitidze: Das ist noch nicht das Spiel, was er von seiner Mannschaft sehen möchte.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

27. Minute: Wenn es bei Lok mal gefährlich wird, dann über Öztürk und die linke Seite. Der Offensivmann muss aber in der Regel ins Eins gegen Eins gehen, weil niemand zum anspielen da ist.

24. Minute: Blau-Gelb ist in den letzten Minuten aber besser geworden. Aue hat nach druckvollem Beginn etwas nachgelassen. Queißer jetzt mal mit einem Schussversuch, den Duda aber sicher hat.

21. Minute: Bezeichnend: Abderrahmane läuft relativ unbedrängt auf Männel zu, kann rechts auf Adetula abspielen, entscheidet sich aber für die falsche Variante, in die Mitte zu ziehen, und verliert dadurch den Ball.

18. Minute: Der gute Rasen gibt eigentlich sehr viel her, um ein schönes Kombinationsspiel zu zelebrieren. Dafür machen beide bislang aber viel zu viele Fehler.

Anfangsphase zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue durch: Noch kein Topspiel!

14. Minute: Das wirkt trotzdem alles noch sehr fahrig was Lok macht. Die Gäste können daraus aber auch noch kein Kapital schlagen. So bleibt es ein größtenteils zerfahrenes Mittelfeldgeplänkel.

11. Minute: Jetzt auch die erste Chance für die Hausherren. Öztürks Ball rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei. Sofort wird es laut im Bruno.

9. Minute: Lok schaut gerade mehr oder weniger zu, wie Aue sich die Bälle locker zurecht schiebt. Ob das noch lange gut geht?

5. Minute: Riesige Gelegenheit für Aue. Bär kommt mehr oder weniger durch Zufall an den Ball und schließt nach kurzem Hin und Her mit Skarlatidis ab. Sein Stolperer geht knapp rechts am Kasten vorbei.

3. Minute: Die ersten Spielminuten verlaufen ziemlich ruhig. Die beiden Teams versuchen langsam in die Partie zu finden. Die Kugel befindet sich ausschließlich im Mittelfeld.

1. Minute: Der Gästeblock ist übrigens komplett gefüllt. 1650 Tickets wurden im Vorfeld abgesetzt. 7000 Tickets im Vorverkauf insgesamt.

1. Minute: Bevor die Partie richtig anläuft erst einmal der obligatorische Streik gegen die momentane Aufstiegsregelung.

Das Spiel zwischen Lok Leipzig und Erzgebirge Aue läuft!

1. Minute: Der Ball rollt in Leipzig!

Vor Anpfiff: Die Mannschaften betreten den Rasen im Bruno-Plache-Stadion, gleich geht es los.

Vollgepacktes Wochenende: Eugen Ostrin, der Schiedsrichter des heutigen Spiels, hatte gestern erst das 1:0 zwischen Zwickau und Babelsberg als Linienrichter begleitet.

13.40 Uhr: Gleich ist Anpfiff

Noch stehen die Mannschaften auf dem Platz, um sich aufzuwärmen. Die Ränge sind schon sehr gut gefüllt.

In 20 Minuten ist Anpfiff. Wer wird das Duell für sich entscheiden?

"0 Minuten vor dem Anpfiff ist das Stadion schon sehr gut gefüllt.
"0 Minuten vor dem Anpfiff ist das Stadion schon sehr gut gefüllt.  © TAG24

13.10 Uhr: Die Aufstellungen zum Spiel Lok Leipzig gegen Erzgebirge Aue

Knapp eine Stunde vor dem Anpfiff ist endlich auch klar, welche Mannschaften zu Beginn der Partie auf dem Rasen stehen werden.

Blau-Gelb schickt folgendes Team ins Rennen: Duda, Wilton, Kügel, Abderrahmane, Adetula, Siebeck, Kaiser, Cevis, Rühlemann, Öztürk, Kusic

Ersatzbank: Daffner, Stein, Schierack, Bornschein, Ziane, Sadlek, Vuc, Lempe, Dombrowa

Kleine Überraschung: Andreas Naumann hat sich am Freitag im Training am Knie verletzt. Für ihn steht Justin Duda zwischen den Pfosten.

Der Schacht startet wie folgt: Männel – Burghardt, Kapp, Strietzel, Kokovas – Angleberger, Lihsek - Maciejewski, Skarlatidis - Bär, Queißer

Ersatzbank: Kretschmer, Heidrich, Loubongo, Prosche, Wagner, Pauling, Kamm, Kaps, Sack

Titelfoto: PICTURE POINT / S. Sonntag

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