Sachsenpokal: Lok Leipzigs Siebeck verhindert krasse Blamage

Leipzig - Das hatte sich Lok Leipzig sicherlich deutlich einfacher vorgestellt! Am Freitagabend kamen die Blau-Gelben im Sachsenpokal gegen den SV Liebertwolkwitz aus der 7. Liga nicht über ein spätes 3:0 (0:0) hinaus. 57. Minuten lang hielten die Gäste die Null, bis Alexander Siebeck durch sein Tor den Bann brach. Als es kurz darauf noch einen Platzverweis für Liebertwolkwitz gab, war die Sache erledigt.

Fans von Lok Leipzig zeigten ein Transparent in Anspielung auf das getauschte Heimrecht mit der Gastmannschaft.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Der haushohe Favorit tat sich in der Anfangsphase enorm schwer. Der Siebtligist hielt gut mit und versuchte selbst auch ein paar Nadelstiche zu setzen, die Lok aber erfolgreich abwehren konnte.

Es dauerte 19(!) Minuten bis zum ersten Angriff des Regionalligisten. Einen Schuss von Jonas Arcalean hatte der Gästekeeper aber sicher.

Blau-Gelb kam in der Folge der Führung aber etwas näher, auch wenn es ziemlich hart war, die beiden Verteidigerketten des Gegners zu überwinden.

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Insgesamt machte es der Außenseiter aber auch einfach gut. Lok hatte vermutlich mit einer deutlich leichteren Aufgabe gerechnet.

Erst unmittelbar vor der Halbzeit wurde der Druck des Meister immer größer. Liebertwolkwitz-Tormann Florian Sowade zeigte allerdings ein paar starke Paraden und hielt somit für sein Team bis Pausenpfiff überraschend die Null.

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Der SV Liebertwolkwitz hielt richtig gut mit und setzte offensiv sogar ein paar Nadelstiche.  © PICTURE POINT / S. Sonntag
Die ersten Abschlüsse des Regionalligisten konnte Florian Sowade im Tor der Gäste erfolgreich abwehren.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Alexander Siebeck bricht den Bann für Lok Leipzig

Alexander Siebeck erlöste die Loksche mit seinem Treffer.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Lok-Coach Torsten Ziegner schickte seine Mannschaft unverändert nach der Pause zurück auf den Rasen. Sofort versuchten die Blau-Gelben wieder die Initiative zu übernehmen und endlich die Führung zu erzielen.

In der 57. Minute brach dann Siebeck den Bann. Dafür brauchte es eine Ecke, nach der Leipzigs Mittelfeldspieler im Zentrum an den Ball kam und flach rechts vollenden konnte.

Vielleicht auch aus Frust ließ sich Liebertwolkwitz-Spieler Philip Dönicke zu einem harten Einsteigen gegen den Torschützen hinreißen und sah dafür die rote Karte. Bitter, denn dadurch schwanden die Überraschungschancen des krassen Außenseiters natürlich deutlich.

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Trotzdem hielt der SV das knappe Ergebnis noch eine Weile. Erst in der 78. Minute schob Arcalean zum 2:0 ein, nachdem er zuvor zwei Gegenspieler stehen gelassen hatte.

Liebertwolkwitz lieferte einen großen Kampf ab, fing sich aber in der 87. Minute durch Patrick Vuc auch noch den dritten Gegentreffer ein.

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