Nur minimales Aufatmen bei Lok Leipzig: "Das war ja eine absolute Horror-Woche!"

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Leipzig/Auerbach - War das wichtig für Lok Leipzig! Dank einer starken ersten Halbzeit beim VfB Auerbach konnte ein brenzliger zweiter Durchgang beim Oberligisten kompensiert werden und somit steht Blau-Gelb in der nächsten Runde des Sachsenpokals (3:2). Nach ganz schwierigen Tagen bei den Probstheidaern ist es schon ein heftiges Durchschnaufen, dass nicht auch noch das schiefging.

Auch dank eines starken Eren Öztürk (22) ging Lok Leipzig am Sonntag beim VfB Auerbach als 3:2-Sieger vom Platz.
Auch dank eines starken Eren Öztürk (22) ging Lok Leipzig am Sonntag beim VfB Auerbach als 3:2-Sieger vom Platz.  © Picture Point / Gabor Krieg

"Man muss ja wirklich sagen, dass wir eine absolute Horror-Woche hinter uns haben. Andreas Naumann und Julian Kügel schwer verletzt. Ayodele Adetula, Farid Abderrahmane, Eliyas Strasner fallen aus. Dorian Cevis und Filip Kusic konnten kaum trainieren. Alles Punkte, die gerade gegen uns laufen", analysierte Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) die Lage nach Abpfiff gegenüber TAG24.

Nimmt man die letzten Ergebnisse aus der Regionalliga und den Absturz auf Rang elf noch dazu, lässt sich ungefähr erahnen, was bei der Lokschen gerade los ist.

Das Transferfenster ist eigentlich zu und trotzdem muss Wachsmuth wohl noch einmal aktiv werden, um die schweren Ausfälle zu kompensieren. Mit Jonas Wendlinger (26) ist für die Tormann-Position eventuell schon jemand gefunden.

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"Bis Mitte der Woche wollen wir da eine Entscheidung treffen. Bei Julian Kügel ist es halt noch schlimmer. An dem Transfer haben wir so lange gearbeitet und dann bricht er dir am 2. September weg. Das ist so bitter. Wir werden schauen, ob wir da jetzt auch noch etwas machen", so der 39-Jährige.

Dass in den vergangenen Wochen in der Liga die Ergebnisse nicht stimmen, ist laut Wachsmuth also auch kein Thema des Zusammenhalts, sondern eine allgemeine Verunsicherung durch die Umstände. Das hat das Spiel gegen Auerbach auch wieder gezeigt.

Lok Leipzigs Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) blickt auf harte Tage seines Teams zurück.
Lok Leipzigs Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) blickt auf harte Tage seines Teams zurück.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Nächste Sachsenpokal-Runde wird am Montag ausgelost

"Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt, besser kann man nicht spielen auf dem Platz gegen so eine gute Mannschaft. Aber wir machen die Tore nicht und verunsichern uns dann trotzdem. Das ist bisschen symptomatisch", so die finale Analyse.

Es ist ein minimales Aufatmen der Sachsen, die am Montag entspannt schauen können, gegen wen es in der nächsten Runde gehen wird. Der nächste Gegner ist aber der Greifswalder FC am kommenden Sonntag in der Liga.

Titelfoto: PICTURE POINT / Gabor Krieg/PICTURE POINT / S. Sonntag

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