Trotz möglicher Torflut wenig los bei Lok Leipzig? "Hoffe, dass noch paar Zuschauer kommen"

Leipzig - 6:0, 4:1 und 7:2: So die letzten drei Ergebnisse von Lok Leipzig in Duellen mit der 2. Mannschaft von Hertha BSC. Am Sonntag (14 Uhr) kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen im Bruno-Plache-Stadion. Mit der nächsten Torflut?

Gegen Hertha II spielt Lok Leipzig eigentlich besonders gern.  © Picture Point / Roger Petzsche

Gut möglich, denn nach dem bitteren 1:2 gegen Verfolger Carl Zeiss Jena hat der Tabellenführer der Regionalliga Nordost viel Wut im Bauch. Möchte sicherlich mit einer Reaktion ein Ausrufezeichen im Rennen um die Meisterschaft setzen.

Etwas schade: waren gegen Jena noch über 10.000 Zuschauer im Stadion, werden es gegen die Berliner wohl deutlich weniger werden. Trotz Aussicht auf viele Tore, bei bestem Wetter zum Sonntagnachmittag.

"Bis jetzt verkauft sind 3751 Tickets. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Wir wollen da gerne 5000 Zuschauer haben. Also kommt und unterstützt unsere Mannschaft, feuert die an. Dann können wir hoffentlich zusammen feiern danach", so der Aufruf der Blau-Gelben.

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"Ich hoffe, dass noch paar Zuschauer dazukommen", so auch der Appell von Trainer Jochen Seitz (49) auf der Pressekonferenz am Freitag. "Das wäre ne schöne Geschichte, dass sie uns auch wieder toll anfeuern. Wenn wir das schaffen, die Leute wieder mitzunehmen, dann bin ich überzeugt, dass wir auch wieder drei Punkte holen."

Zwar sei die Begegnung laut Seitz "kein Selbstläufer". Trotzdem hat Hertha erst unter der Woche gegen Abstiegskandidat Greifswalder FC verloren. Der Anspruch der Lokschen muss es sein, als Sieger vom Platz zu gehen.

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Lok Leipzigs Malik McLemore vor Comeback

Vor fast einem Jahr hat sich Malik McLemore (29, m.) beim Spiel gegen die BSG Chemie Leipzig schwer verletzt.  © Picture Point / Roger Petzsche

Fast ein Jahr ist es her, seit sich Malik McLemore (29) beim Spiel gegen die BSG Chemie Leipzig einen Kreuzbandriss zugezogen hat.

Nun steht der Rechtsaußen endlich vor seinem Comeback.

Nach unzähligen Einheiten im Kraftraum konnte der 29-Jährige inzwischen wieder mit der Mannschaft trainieren, brennt auf einen Einsatz. Das könnte laut seinem Trainer in den nächsten zwei bis drei Wochen schon wieder der Fall sein, wenn er wieder genug Vertrauen auch in den Zweikämpfen hat.

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"Ich fühl mich ziemlich gut, bin fit und froh, wieder dabei sein zu können. Jetzt gilt es nur noch an der Fitness zu arbeiten", so der Spieler.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 24 49:19 55
2 FC Carl Zeiss Jena 24 44:24 48
3 Hallescher FC 24 41:22 47
4 FSV Zwickau 24 38:29 45
5 FC Rot-Weiß Erfurt 24 43:31 44
6 VSG Altglienicke 23 32:28 36
7 Chemnitzer FC 24 38:35 34
8 FSV 63 Luckenwalde 22 26:29 31
9 1. FC Magdeburg II 24 38:35 30
10 Hertha BSC II 23 36:41 30
11 ZFC Meuselwitz 23 33:33 29
12 BFC Preussen 20 27:31 29
13 BFC Dynamo 23 28:36 26
14 SV Babelsberg 03 22 33:42 23
15 Greifswalder FC 23 23:34 22
16 BSG Chemie Leipzig 23 21:36 17
17 FC Eilenburg 23 20:42 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 21 17:40 10

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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