Nicht der BVB! Magath glaubt, dass nur dieser Verein den Bayern ans Bein pinkeln kann

Leipzig - Wer soll diesen übermächtigen FC Bayern München stoppen? Das kann laut Felix Magath (73) nur ein Verein. Und der heißt nicht Borussia Dortmund.

Felix Magath (73) glaubt, dass nur ein Team dem FC Bayern gefährlich werden könnte.  © Sven Hoppe/dpa

Die Offensivpower des Rekordmeisters rund um Harry Kane (33), Michael Olise (24) und Luis Diaz (29) sei "einfach zu groß", weshalb Magath "für andere Mannschaften in der kommenden Saison keine Chance" sehe, ihnen gefährlich zu werden, sagt er im Interview mit "Wettbasis".

Der 73-Jährige weiter: "Bayern München spielt in der eigenen Liga, Bayern München ist von keinem zu attackieren. Wir müssen die Sache so sehen, wie sie ist."

Beim BVB sieht der Sportvorstand des Regionalliga-Absteigers Viktoria Aschaffenburg "schlichtweg nicht, dass die Qualität in der Breite da ist. Wenn ich überhaupt einer Mannschaft zutraue, die Bayern zu überraschen oder dazwischenzufunken, dann sehe ich am ehesten Leipzig."

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Das RB-Team ist allerdings holprig in die neue Spielzeit gestartet. Einem standesgemäßen 6:0 im DFB-Pokal bei Eintracht Trier und einem souveränen 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach folgte am vergangenen Wochenende ein schwaches 1:3 bei Werder Bremen.

Der neue Trainer Martin Demichelis (45) steht direkt unter Beobachtung. Seine Installation wirft bei Experten noch immer Fragen auf.

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Wolf-Christoph Fuss (50, 2.v.l.) und Frank Buschmann (61, 2.v.r.)  © imago/eibner

Frank Buschmann: "Totaler Klump, was sie da in Leipzig gemacht haben"

Gegen Gladbach konnten Ezechiel Banzuzi (21, l.), Brajan Gruda (22, M.) und Ridle Baku (28, r.) noch jubeln, in Bremen nicht mehr.  © Picture Point/S. Sonntag

"Ole Werner fehlte der Glamour-Faktor, Demichelis fehlt die Erfahrung", analysiert Wolf-Christoph Fuss (50). Der Fußball-Kommentator konnte Werners Freistellung nach dem erreichten Saisonziel Champions League und "Michos" Engagement "schwer nachvollziehen", sagt er in der "Sky Glanzparade".

Fuss sei "völlig von den Socken" gewesen, "als ich gehört habe, dass Ole Werner wackelt", erinnert er sich zurück, der zu diesem Zeitpunkt bei der WM weilte.

Auch Kollege Frank Buschmann (61) findet es "totalen Klump, was sie da in Leipzig gemacht haben. Die haben nicht so schlechten Fußball gespielt, sind in die Champions League gekommen, Ole Werner hat eine Idee von Fußball. Diese Trainer-Entlassung verstehe ich überhaupt nicht."

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Buschmann fragt sich zudem, auf welcher Grundlage man der Meinung sei, Demichelis könne RB erfolgreich durch die Königsklasse manövrieren und Werner gleichzeitig nicht. Wir werden es schon am Donnerstag (21 Uhr/DAZN) erstmals sehen, wenn die Sachsen bei Champions-League-Neuling Como gefragt sind.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Augsburg 2 7:1 6
2 SC Freiburg 2 5:1 6
3 Borussia Dortmund 2 5:2 6
4 SV 07 Elversberg 2 7:5 6
5 1. FSV Mainz 05 2 5:0 4
6 FC Bayern München 2 5:1 4
7 Bayer 04 Leverkusen 2 6:3 3
8 RB Leipzig 2 4:3 3
9 VfB Stuttgart 2 5:6 3
10 SV Werder Bremen 2 4:5 3
11 1. FC Köln 2 4:6 3
12 SC Paderborn 07 2 0:1 1
13 Eintracht Frankfurt 2 4:7 1
14 FC Schalke 04 2 0:3 1
15 1. FC Union Berlin 2 3:7 1
16 TSG 1899 Hoffenheim 2 4:6 0
17 Borussia Mönchengladbach 2 3:7 0
18 Hamburger SV 2 0:7 0

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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