Nach Dusel-Sieg gegen Augsburg: Oliver Mintzlaff macht RB Leipzig klare Ansage

Von Tom Bachmann

Leipzig - Nach dem äußerst glücklichen Sieg gegen den FC Augsburg hat Oliver Mintzlaff (50) den Spielern von RB Leipzig in der Kabine einen nicht alltäglichen Besuch abgestattet.

Um die RB-Spieler auf die kommenden neun Bundesliga-Spiele und den Kampf um die Champions League einzuschwören, hat Red-Bull-Aufsichtsratschef der Mannschaft am Samstag einen Besuch abgestattet.
Um die RB-Spieler auf die kommenden neun Bundesliga-Spiele und den Kampf um die Champions League einzuschwören, hat Red-Bull-Aufsichtsratschef der Mannschaft am Samstag einen Besuch abgestattet.  © Tom Weller/dpa

Der Aufsichtsratsvorsitzende hielt in Anwesenheit von Clubchefin Tatjana Haenni eine lange und dem Vernehmen nach emotionale Rede auf Englisch.

Der 50-Jährige wollte das Team damit auf die verbleibenden neun Spiele in der Fußball-Bundesliga einschwören, an deren Ende die Qualifikation zur Champions League stehen soll.

"Ich glaube, es war noch einmal gut für die Mannschaft, für die letzte Phase noch einmal Aufmerksamkeit zu schaffen", sagte Nicolas Seiwald.

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"Er hat gesagt, was wichtig ist, was wir besser machen können und was wir schon richtig gut machen", so der Mittelfeldspieler weiter. "Und dass wir international spielen wollen und da gilt es, die nächsten Spiele zu gewinnen."

Werner nur mit Ergebnis zufrieden

Die Roten Bullen hatten zuvor einen glücklichen Sieg gegen Augsburg gefeiert. Dank eines Eigentors in der Nachspielzeit ging das Match mit einen Gewinn für RB aus.
Die Roten Bullen hatten zuvor einen glücklichen Sieg gegen Augsburg gefeiert. Dank eines Eigentors in der Nachspielzeit ging das Match mit einen Gewinn für RB aus.  © Jan Woitas/dpa

Das von Mintzlaff ausgegebene Ziel heißt Platz vier. Davon trennt die fünftplatzierten Leipziger nach dem 2:1 gegen Augsburg aktuell nur die schlechtere Tordifferenz. Vor der Länderspielpause bekommt es Leipzig mit den direkt vor ihnen platzierten Stuttgartern und den auf dem dritten Rang liegenden Hoffenheimern zu tun.

Dann bedarf es einer besseren Darbietung als gegen Augsburg, wo man erst durch ein Eigentor in der Nachspielzeit gewann. "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, mit der Leistung nicht", sagte Trainer Ole Werner. "Die Punkte, die man am Ende braucht, holt man an nicht so guten Tagen. Wenn man einen schmutzigen Sieg einfährt, das Glück am Ende erzwingt."

Deshalb bündeln die Clubs laut Werner vor der entscheidenden Saisonphase alle Kräfte, wozu in Leipzig auch der Kabinenbesuch Mintzlaffs gehörte.

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"Er hat die Mannschaft eingeschworen auf die Phase, die kommt", sagte Werner. "Man sieht, wie eng dieses Rennen ist. Ich habe es als sehr positiv wahrgenommen."

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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