Geld ohne Ende: Ist das RB Leipzigs Diomande-Plan?

Leipzig - Er wird jedes Spiel wertvoller: Yan Diomande (19) ist aktuell wohl einer der Superstars der Bundesliga! Die 20 Millionen Euro, die RB Leipzig im Sommer an CD Leganes überwiesen hat, um den Ivorer zu verpflichten, haben sich längst ausgezahlt. Jetzt wird schon in ganz anderen Kategorien gedacht.

Yan Diomande (19) hat sich im Laufe eines halben Jahres zu einem Superstar der Bundesliga gemausert.
Yan Diomande (19) hat sich im Laufe eines halben Jahres zu einem Superstar der Bundesliga gemausert.  © Gregor Fischer/dpa

Denn intern wird bereits viel diskutiert, wie es mit dem Offensivmann, der bis 2030 Vertrag bei den Sachsen hat, weitergehen wird.

Sportlich gesehen wäre es natürlich absolut wünschenswert, wenn der 19-Jährige langfristig bei den Roten Bullen bleibt. Gerade in Anbetracht der großen Ziele, die der Verein hat.

Doch es gibt definitiv auch Pläne, den Außenbahnspieler zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte zu machen. Das berichtet auch "Sky".

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Demnach würde viel davon abhängen, wie heftig die Offerten anderer Klubs im Sommer sein werden. Unter 100 Millionen Euro sind die Rasenballer wohl definitiv nicht bereit, überhaupt großartig Gespräche zu führen.

Damit würde man auch schon über der Summe liegen, die der bisherige Rekordabgang Josko Gvardiol (21) eingebracht hat. Der Kroate wechselte für 90 Millionen Euro zu Manchester City.

Yan Diomande, der Mann für die wichtigen Tore bei RB Leipzig

Dribbelstark und unbekümmert, das sind die Eigenschaften, die Diomande (l.) so stark machen.
Dribbelstark und unbekümmert, das sind die Eigenschaften, die Diomande (l.) so stark machen.  © Picture Point / Roger Petzsche

Seinen Marktwert hat der Nationalspieler der Elfenbeinküste jedenfalls schon kräftig nach oben geschraubt. Laut "Transfermarkt" steht der Goalgetter momentan bei 45 Millionen Euro. Tendenz steigend!

Besonders, wenn er so starke und wichtige Tore schießt wie das Tor zum 2:1-Endstand über den HSV am Sonntagabend.

In beinahe unnachahmlicher Manier setzte sich Diomande gegen sechs Verteidiger durch und brachte das Rund dann auch noch punktgenau im linken oberen Eck in den Maschen unter.

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"Da musst du dich erst einmal so durchsetzen, wie er das getan hat. Das macht den Unterschied für uns", lobte deshalb auch Trainer Ole Werner (37) nach Abpfiff.

Ob er auch am Samstag beim Heimspiel gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) wieder auf sich aufmerksam machen kann?

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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