Nach Tod von Mateschitz: RB Leipzig gegen Madrid ohne Trauerflor und Schweigeminute

Leipzig - RB Leipzig wird nach dem Tod von Dietrich Mateschitz (†78) beim Champions-League-Spiel gegen Real Madrid am Dienstag (21 Uhr/DAZN) keine Schweigeminute abhalten und auch keinen Trauerflor tragen.

Beim nächsten Heimspiel am Dienstag gegen Real Madrid wird es dem Wunsch von Dietrich Mateschitz (†78) entsprechend keinen Trauerflor oder eine Schweigeminute geben.
Beim nächsten Heimspiel am Dienstag gegen Real Madrid wird es dem Wunsch von Dietrich Mateschitz (†78) entsprechend keinen Trauerflor oder eine Schweigeminute geben.  © Jan Woitas/dpa

Das gab der Bundesligist am Montag auf der Pressekonferenz bekannt. "Es wird keinen Trauerflor und keine Schweigeminute im klassischen Sinn geben, so wie es auch sein Wunsch gewesen wäre, das respektieren wir natürlich", so Sprecher Till Müller (37).

Stattdessen werde es eine Minute des Erinnerns geben, hieß es.

RB-Trainer Marco Rose (46), der den Red-Bull-Gründer als Trainer von RB Salzburg kennen und schätzen gelernt hatte, sagte am Montag: "Für den Verein und Red Bull ist es grundsätzlich ein großer Verlust. Es gibt viele Menschen, die Dietrich Mateschitz viel zu verdanken hatten. Neben dem Sport hat er viel Positives bewirkt."

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"Ich persönlich durfte ihn kennenlernen. Ich habe ihn als ehrlichen, humorvollen Menschen kennengelernt, ein ganz toller Mensch, den ich persönlich sehr vermissen werde", sagte Rose.

Nur selten hat man Mateschitz, wie hier mit RB-Boss Oliver Mintzlaff (47) im Jahr 2016, in der Öffentlichkeit gesehen.
Nur selten hat man Mateschitz, wie hier mit RB-Boss Oliver Mintzlaff (47) im Jahr 2016, in der Öffentlichkeit gesehen.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der österreichische Getränke-Milliardär Mateschitz war am Samstag im Alter von 78 Jahren gestorben.

Zu seinem Sport-Imperium gehören neben RB Leipzig und RB Salzburg unter anderem auch der Eishockey-Klub Red Bull München sowie die Formel-1-Teams Red Bull und Alpha Tauri.

Titelfoto: Bildmontage: Jan Woitas/dpa, Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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