RB Leipzig im Pokal gegen Hoffenheim glasklarer Favorit, aber: "Wunder gibt es immer wieder!"

Leipzig - Auf dem Papier ist die Partie RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim am heutigen Mittwoch (18 Uhr/Sky) eigentlich schon entschieden. Aber der DFB-Pokal hat... Ihr wisst schon!

Das letzte Aufeinandertreffen mit Hoffenheim gewannen die Sachsen mit 3:1.
Das letzte Aufeinandertreffen mit Hoffenheim gewannen die Sachsen mit 3:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

Trainer Marco Rose (46) kündigte am Dienstag an, auf der ein oder anderen Position rotieren zu werden. So gab er dem eine "hervorragende Saison" spielenden Emil Forsberg (31) schon vorab eine Einsatzgarantie. Ein Faktor für diese Entscheidung ist natürlich auch der Ausfall von Dani Olmo (24, Muskelfaserriss).

Ebenso wird es eine Veränderung im Kasten geben. Örjan Nyland (32), der sich laut Rose seit seinem Wechsel im Oktober weiterentwickelt habe, wird das Tor hüten.

Man wolle den norwegischen Nationalkeeper im Rhythmus halten, sollte Peter Gulacsis (32, Kreuzbandriss) Vertretung Janis Blaswich (31, Wadenproblematik) demnächst mal wieder passen müssen.

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Ebenfalls sehr gute Aussichten auf einen Einsatz hat Yussuf Poulsen (28), der mit zwölf Buden gleichzeitig Leipzigs Rekordpokaltorschütze ist.

"Seit ein, zwei Wochen - seitdem wir geredet haben - macht er das richtig gut. Er hat sich mit einem Tor nach Einwechslung auf Schalke belohnt. Diese Konsequenz ist genau das, was mir in der Vorbereitung so ein Stück weit gefehlt hat", sagte sein Coach. Mittlerweile gehe es beim Dänen wieder "in die richtige Richtung. Gut, dass wir ihn haben."

Doppelpacker Christopher Nkunku (24, l.) und Dani Olmo (24) hießen die Torschützen beim 3:1 in der PreZero Arena. Beide fallen am Mittwoch verletzt aus.
Doppelpacker Christopher Nkunku (24, l.) und Dani Olmo (24) hießen die Torschützen beim 3:1 in der PreZero Arena. Beide fallen am Mittwoch verletzt aus.  © Picture Point/Roger Petzsche

RB Leipzigs Marco Rose: "Die TSG ist in keiner perfekten Situation, aber das macht Gegner oft gefährlich!"

Steht bei der TSG Hoffenheim unter Druck: Trainer André Breitenreiter (49).
Steht bei der TSG Hoffenheim unter Druck: Trainer André Breitenreiter (49).  © Uwe Anspach/dpa

Dass nach zuletzt zwei Finalteilnahmen in Folge nun das Ende im Achtelfinale besiegelt werden könnte, ist angesichts der saustarken RB-Statistik (16 ungeschlagene Spiele, darunter 13 Siege) und der ebenso katastrophalen Hoffenheimer Ausbeute (acht sieglose Partien, davon sechs Pleiten) unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

"Wunder gibt es immer wieder. Die TSG ist in keiner perfekten Situation, aber das macht Gegner oft gefährlich", warnt Rose.

"Irgendwann ist auch mal so ein Punkt 0 erreicht, dann sagt so eine Mannschaft 'leck' mich doch am Arsch' - das könnte so ein Pokalspiel sein. DFB-Pokal - hab ich schon mal gehört - hat seine eigenen Gesetze."

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Für die Kraichgauer, die möglicherweise direkt auf Neuzugang Thomas Delaney (31) setzen können, wäre ein Erfolg nicht nur eine faustdicke Überraschung, sondern der erste Viertelfinal-Einzug nach acht Jahren.

"Wir werden den Sieg in Angriff nehmen, wollen aber in erster Linie stabil auftreten", gab sich Trainer André Breitenreiter (49) nach dem jüngsten 1:4 gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag vorsichtig kampflustig.

Übrigens: Hoffenheims letzter Sieg liegt mit dem 18. Oktober zwar schon dreieinhalb Monate zurück. Aber den gab es beim 5:1 gegen Schalke 04 im DFB-Pokal. Und der hat ja bekanntlich... Ihr wisst schon!

Titelfoto: Picture Point/Roger Petzsche

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