RB Leipzig kriegt Nkunku ein zweites Mal - Einigung auch mit WM-Fahrer
Leipzig/Mailand (Italien)/Lille (Frankreich) - Das ging sehr schnell! Erst am Samstag wurde bekannt, dass RB Leipzig offensichtlich sehr an einer Rückholaktion von Ex-Spieler Christopher Nkunku (28) interessiert ist. Nun steht der Deal angeblich kurz bevor. Auch ein zweiter Neuzugang steht in den Startlöchern.
Unter anderem "Sky" berichtet am Sonntag von einer erzielten grundsätzlichen Einigung zwischen den Leipzigern und AC Mailand. Demnach soll der Franzose mit einer Kaufoption ausgeliehen werden. Diese beläuft sich laut diverser Medienberichte auf rund 30 Millionen Euro.
Für das Doppelte war Nkunku vor drei Jahren zum FC Chelsea gewechselt. Weder in London noch in den folgenden zwei Milan-Jahren konnte der mittlerweile 28-Jährige an seine Topleistungen zu RB-Zeiten anknüpfen.
Der Angreifer, an dem auch Aston Villa, Newcastle United und Galatasaray Istanbul Interesse zeigen sollen, wird deshalb für die Roten Bullen (wieder) interessant, weil sich zuletzt die Wechsel von Diego Moreira (22, für 50 Millionen Euro von Straßburg zum AC Mailand) und Said El Mala (19, in Köln verlängert) zerschlagen hatten.
Christopher Nkunku wolle laut "Sky" unbedingt nach Leipzig zurück. Der Medizincheck sei für Anfang der Woche geplant.
Nkunku kam 2019 von Paris Saint-Germain nach Leipzig, lieferte in 172 Partien 126 Torbeteiligungen. Innerhalb von vier Jahren steigerte er seinen Marktwert von zwölf auf 80 Millionen Euro, schaffte durch seine Leistungen auch den Sprung in die französische A-Nationalmannschaft, für die er im November 2025 letztmalig auflief.
RB Leipzig: Einigung angeblich auch mit Matias Fernandez-Pardo
Am frühen Sonntagnachmittag meldete Transfer-Experte Fabrizio Romano, dass unabhängig vom Nkunku-Deal noch ein weiterer Spieler kommen soll.
Für den belgischen WM-Fahrer Matias Fernandez-Pardo (21) habe RB ein Angebot zwischen 32 und 35 Millionen Euro all-in geschnürt, was auch in etwa seinem aktuellen Marktwert entspricht. Laut "Sky" habe der Verein bereits eine grundsätzliche Einigung mit dem Angreifer erzielt.
Nun müsse nur noch sein Arbeitgeber OSC Lille zustimmen, bei dem der 21-Jährige seit zwei Jahren unter Vertrag steht.
Erstmeldung am 23. August, 12.44 Uhr. Aktualisiert um 14.56 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: EMILEE CHINN/GETTY IMAGES VIA AFP ; PIERO CRUCIATTI/AFP

