RB Leipzigs Vandevoordt mit starkem Debüt - doch dann schlägt es viermal in 14 Minuten ein!
Paris/Leipzig - Maarten Vandevoordt (24) ist absolut auf dem aufsteigenden Ast! Der Torhüter hat nach dem Wechsel von Péter Gulácsi (36) in diesem Sommer seinen Stammplatz im Kasten von RB Leipzig eingenommen. Nun durfte er auch sein Debüt für die belgische Nationalmannschaft geben - mit gemischten Gefühlen.
Denn mit Frankreich bekam der Rote Teufel einen der denkbar schwersten Gegner, wenn es darum geht die weiße Weste zu behalten.
Bis zur 77. Minute gelang das dennoch hervorragend. Der 24-Jährige mutierte schnell zum stärksten Belgier auf dem Feld, parierte einige starke Schüsse glänzend und verhinderte damit, dass die Gastgeber zum Ausgleich kamen.
Frankreich-Trainer Zinédine Zidane (54) wurde es aber irgendwann zu bunt und er brachte schließlich sein Starensemble um Michael Olise (24) auf das Feld.
Und der Spieler des FC Bayern München machte dann auch den Unterschied, wirbelte in der Offensive wie verrückt und brachte die belgische Hintermannschaft ins Wanken.
Innerhalb von 14 Minuten schossen die Franzosen dann vier Tore, bei denen Vandevoordt im Kasten insgesamt wenig ausrichten konnte.
Désiré Doué (21) sorgte in der 77. Minute dann eben für das 1:1, Rayan Cherki (23) erzielte nur vier Zeigerumdrehungen später die Führung. Und dann war es eben Olise, der mit seinem Doppelpack den 4:1-Endstand schnürte (88., 90.+1).
Maarten Vandevoordt am Samstag mit RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt gefordert
Trotz der bitteren Pleite kann Vandevoordt vermutlich trotzdem stolz auf sein Debüt blicken. Die Entwicklung des 24-Jährigen ist definitiv erkennbar. Die Roten Bullen haben offensichtlich wirklich eine neue langfristige Nummer eins im Kasten gefunden, die das große Erbe von Gulácsi adäquat antreten wird.
Schon am kommenden Samstag darf sich der Schlussmann dann ein weiteres Mal beweisen. Am Abend (18.30 Uhr/Sky) kommt Eintracht Frankfurt zum Topspiel in die Red Bull Arena.
Titelfoto: FRANCK FIFE / AFP
