Leipzig - Die vollgepackte Red Bull Arena präsentierte vor der Partie RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach eine beeindruckende Choreo zum 70-jährigen Bestehen des Zentralstadions. Es dauerte etwas, bis es ähnlich furios auf dem Platz abging. Letztendlich konnten die Sachsen aber auch dank einer starken zweiten Hälfte mit vielen Highlights ein verdientes 3:0 (1:0) im ersten Bundesliga-Spiel der Saison feiern.
Die Teams brauchten gut 20 Minuten, um in der neuen Saison anzukommen. Kaum Highlights, viel Mittelfeldgeplänkel. Aber dann wurden die Gäste stärker und hatten die Monster-Chance zum 1:0.
Kurz nach einer Ecke von rechts kam Hugo Bolin im Strafraum frei zum Schuss. Maarten Vandevoordt konnte die Kugel an den rechten Pfosten lenken und im Anschluss mit einem überragenden Reflex von der Linie kratzen, bevor ein Gladbacher das Rund über die Linie drücken konnte (21.).
Und statt des Rückstandes erspielten sich die Sachsen fast im Anschluss die Führung. Tidiam Gomis steckte nach einem Doppelpass stark auf Ridle Baku durch, der nur noch flach links netzen musste (26.).
Trotz des Rückstands blieben die Fohlen aber zunächst weiterhin das etwas bessere Team. Die gefährlicheren Szenen hatten aber die Roten Bullen, die durch Ezechiel Banzuzi (34.), Antonio Nusa (38.) oder erneut Baku (42.) durchaus hätten die Führung ausbauen können und spätestens kurz vor der Halbzeit immer besser in Fahrt kam.
Nach einer Ecke von rechts köpfte Willi Orban nach 43 Zeigerumdrehungen auch noch einmal an die Latte. Kurz danach ging es aber in die Kabinen.
RB Leipzig brilliert im zweiten Durchgang
Die Rasenballer kamen ganz stark aus der Pause, drängten sofort auf das 2:0 und Antonio Nusa erledigte den Job in der 49. Minute. Der Norweger ging links unbedrängt durch, nahm Maß und zirkelte den Ball oben rechts ins Eck - keine Chance für Moritz Nicolas im Kasten.
Es spielte nur noch RB. Gladbach kam überhaupt nicht mehr ins Rollen und durfte sich bei Nicolas bedanken, dass er mit einigen Weltklasse-Paraden zumindest den Zwei-Tore-Abstand festhielt.
In der 65. Minute wurde es richtig laut in der Red Bull Arena, als Rückkehrer Christopher Nkunku eingewechselt wurde. Und es dauerte genau eine Minute, bis der Franzose für Ex-Gladbacher Rocco Reitz auflegte, der Nicolas tunnelte und das 3:0 machte.
Spätestens mit dem dritten Treffer war die Sache erledigt. Die Gäste wurden in der Schlussphase zwar noch einmal etwas besser, etwas Zählbares kam dabei jedoch nicht mehr herum.
So trudelte die Partie schließlich aus. Auf den Rängen wurde es auch ruhiger, weil es Daiki Hashioka nach einem Zusammenprall mit Nusa übler erwischt hatte und er am Seitenrand von zahlreichen Mannschaftsärzten versorgt und schließlich per Trage in die Katakomben gebracht werden musste.
Tabelle 1. Bundesliga
| POS | VEREIN | Sp. | +/- | Pkt. | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 |
|
FC Bayern München | 1 | 5:1 | 3 | |
| 2 |
|
RB Leipzig | 1 | 3:0 | 3 | |
| 3 |
|
1. FC Köln | 1 | 3:2 | 3 | |
| 3 |
|
SV 07 Elversberg | 1 | 3:2 | 3 | |
| 5 |
|
Borussia Dortmund | 1 | 1:0 | 3 | |
| 6 |
|
1. FC Union Berlin | 1 | 3:3 | 1 | |
| 6 |
|
Eintracht Frankfurt | 1 | 3:3 | 1 | |
| 8 |
|
1. FSV Mainz 05 | 1 | 0:0 | 1 | |
| 8 |
|
SC Paderborn 07 | 1 | 0:0 | 1 | |
| 10 |
|
FC Augsburg | 0 | 0:0 | 0 | |
| 10 |
|
FC Schalke 04 | 0 | 0:0 | 0 | |
| 10 |
|
SC Freiburg | 0 | 0:0 | 0 | |
| 10 |
|
SV Werder Bremen | 0 | 0:0 | 0 | |
| 14 |
|
TSG 1899 Hoffenheim | 1 | 2:3 | 0 | |
| 14 |
|
Bayer 04 Leverkusen | 1 | 2:3 | 0 | |
| 16 |
|
Hamburger SV | 1 | 0:1 | 0 | |
| 17 |
|
Borussia Mönchengladbach | 1 | 0:3 | 0 | |
| 18 |
|
VfB Stuttgart | 1 | 1:5 | 0 | |
Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.