Schlimme Szenen in der Bundesliga: "Hat nen übelsten Kopftreffer bekommen"

Leipzig - RB Leipzig hat das erste Bundesliga-Spiel der neuen Saison souverän mit 3:0 gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen können. Die ausverkaufte Red Bull Arena war dabei fast über die komplette Spielzeit extrem stimmungsgeladen. Nur nach der 72. Minute wurde es plötzlich still.

Minutenlang musste Daiki Hashioka (27) am Seitenrand behandelt werden. Per Trage und unter Applaus der ausverkauften Red Bull Arena wurde er schließlich weggetragen.  © Jan Woitas/dpa

Im Strafraum der Fohlen stießen Antonio Nusa (21) und Daiki Hashioka (27) übel zusammen. Während der Rasenballer nach kurzem Schütteln wieder eigenständig aufstehen konnte, sah es beim Japaner deutlich schlimmer aus.

Offensichtlich hatte es ihm am Schulter-Nackenbereich erwischt. Die Gladbacher Ärzte versorgten den Abwehrspieler zunächst auf dem Rasen und mussten ihn schließlich zum Seitenrand verlagern. Nach zehnminütiger Behandlungszeit wurde er per Trage mit Halskrause aus dem Stadion gebracht - Diagnose offen.

"Ich hoffe einfach, dass da nichts weiter passiert ist", so Leipzigs Rocco Reitz (24) nach Abpfiff bei "Sky" über den Neuzugang der Gladbacher. "Ich kenne ihn aus der belgischen Zeit noch. Tausend Grüße an ihn und Gute Besserung, ich schreibe ihm dann auf jeden Fall ne Nachricht."

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Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sich Borussia-Trainer Eugen Polanski (40) ebenfalls zu seinem verletzten Spieler. "Er hat nen übelsten Kopftreffer bekommen und ist jetzt im Krankenhaus. Wir wünschen ihn einfach nur alles Gute", so der Coach.

Erst in den nächsten Tagen wird sich wohl zeigen können, wie schwer die Verletzung wirklich ist.

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Nach dem Zusammenprall merkte der Japaner sofort, dass im Nackenbereich etwas nicht stimmte. Seine Mitspieler stabilisierten ihn schließlich auf dem Rasen, bis die Mannschaftsärzte kamen.  © Jan Woitas/dpa

RB Leipzigs Marcel Schäfer fast zufrieden mit RB-Auftritt

RB Leipzigs Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) gefiel die letzte Viertelstunde der Partie gegen Gladbach nicht.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Nach dem Erfolg im ersten Spiel dürfen die Roten Bullen jedenfalls zufrieden sein. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (42) kritisierte nach Abpfiff trotzdem eine Sache.

"Ich will jetzt nicht der Chefkritiker sein, aber mit der letzten Viertelstunde war ich nicht ganz mit einverstanden. Da sind wir eher in den Sommermodus gegangen. Das letzte Gegentor, das hätten wir uns verdient gehabt", so Schäfer.

In der Schlussszene hatten die Gäste durch Hugo Bolin (23) noch das vermeintliche 1:3 geschossen. Der Treffer wurde wegen Abseits aber zurückgenommen.

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So blieb die Weste der Sachsen weiß. "Ich bin grundsätzlich einverstanden mit dem ersten Spiel und rundum zufrieden", konnte so Schäfer schließlich doch noch sagen.

Tabelle 1. Bundesliga

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 FC Bayern München 1 5:1 3
2 RB Leipzig 1 3:0 3
3 Borussia Dortmund 1 2:0 3
4 1. FC Köln 1 3:2 3
4 SV 07 Elversberg 1 3:2 3
6 1. FC Union Berlin 1 3:3 1
6 Eintracht Frankfurt 1 3:3 1
8 1. FSV Mainz 05 1 0:0 1
8 SC Paderborn 07 1 0:0 1
10 FC Augsburg 0 0:0 0
10 FC Schalke 04 0 0:0 0
10 SC Freiburg 0 0:0 0
10 SV Werder Bremen 0 0:0 0
14 TSG 1899 Hoffenheim 1 2:3 0
14 Bayer 04 Leverkusen 1 2:3 0
16 Hamburger SV 1 0:2 0
17 Borussia Mönchengladbach 1 0:3 0
18 VfB Stuttgart 1 1:5 0

Die Tabelle der Bundesliga hat folgende Bedeutung: Wer am Ende der Saison auf Platz 1 steht, ist Deutscher Meister. Wer auf den Rängen 17 und 18 steht, steigt in die 2. Bundesliga ab. Der drittletzte Platz (Position 16) darf in der sogenannten Relegation um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist der Drittplatzierte der 2. Bundesliga.

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