Topspiel gegen Bayern vor Pflichtspielstart: Kann das richtig schlimm für RB Leipzig werden?

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Leipzig - Vom "finalen Härtetest" spricht RB Leipzig, wenn es um das letzte Vorbereitungsspiel der Sommerpause am Samstagnachmittag gegen den FC Bayern München (15.30 Uhr/MagentaSport) geht. Die Roten Bullen reisen zum Telekom Cup in die Allianz Arena und wollen wissen, wie weit sie eine Woche vor dem Pflichtspielstart schon sind.

Die letzten Duelle zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig gingen allesamt teils recht deutlich an den Rekordmeister.
Die letzten Duelle zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig gingen allesamt teils recht deutlich an den Rekordmeister.  © Sven Hoppe/dpa

Der Test am vergangenen Wochenende gegen Leeds United bot da noch sehr wenig Aufschlussreiches. Beim 0:2 hatten die Sachsen im Grunde genommen keine Chance, spielten allerdings auch in Formationen, die so wohl nie wieder zusammen auf dem Feld stehen werden.

Zudem fand die Partie unmittelbar nach dem extrem anstrengenden Trainingslager in Saalfelden statt. Die Mannschaft war ausgelaugt, der Auftritt entsprechend enttäuschend.

Auch wenn die Gründe dafür erklärbar waren: So eine Leistung darf es bei den Bayern am Samstag definitiv nicht noch einmal geben. Die Lage in Leipzig ist sowieso recht angespannt.

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Nach dem überraschenden Trainerwechsel im Sommer und geplatzten Deals wie dem von Fisnik Asllani (24) gibt es viele Fragezeichen bei den Roten Bullen, die nicht noch zusätzliches Feuer gebrauchen können.

Gehen die Rasenballer in München unter, wird die Kritik sicherlich ganz schnell sehr groß werden. Und Martin Demichelis (45) gerät schon früher ins Visier, als es ihm lieb sein wird, weil er in der Pflicht ist zu beweisen, dass sein Austausch mit Ole Werner (38) gerechtfertigt war.

Von seiner gewünschten aggressiven Pressing-Philosophie war am letzten Samstag jedenfalls noch sehr wenig zu sehen. Das bemerken natürlich auch die Bosse, die sich viel vom Werner-Rauswurf versprochen haben.

RB-Trainer Martin Demichelis (45, Foto) steht direkt unter scharfer Beobachtung. Er muss beweisen, dass sein Austausch mit Ole Werner (38) gerechtfertigt war.
RB-Trainer Martin Demichelis (45, Foto) steht direkt unter scharfer Beobachtung. Er muss beweisen, dass sein Austausch mit Ole Werner (38) gerechtfertigt war.  © Picture Point / Sven Sonntag

Wie unangenehm wird der FC Bayern München für RB Leipzig?

Und natürlich muss man auch auf die Bayern schauen, die laut Demichelis aktuell "eine andere Kategorie" sind als Leipzig. Das Team von Vincent Kompany (40) ging bislang recht unauffällig durch die Vorbereitung, besiegte aber vorige Woche Europa-League-Gewinner Aston Villa mit 2:1.

Im eigenen Rund wollen die Münchner garantiert zeigen, in welcher vielleicht erschreckenden Frühform der Meister schon wieder ist, bevor die Bundesliga überhaupt angefangen hat. Das könnte für die Rasenballer, die den Anschein erwecken, noch nicht so richtig zu wissen, wer sie sind, durchaus ungemütlich werden.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa/PICTURE POINT / Sven Sonntag

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