Abnutzung pur! So kräftezehrend war Dynamos erster Auswärtssieg des Jahres

Aachen - Das war ein ganz schöner Abnutzungskampf! Dynamo Dresdens 1:0-Erfolg bei der Alemannia tat weh. Mental waren die ersten drei Auswärtspunkte in 2025 heilsam, aber physisch ging es mächtig zur Sache.

Der Mannschaft von SGD-Chefcoach Thomas Stamm (42) wurde körperlich einiges abverlangt. (Archivbild).
Der Mannschaft von SGD-Chefcoach Thomas Stamm (42) wurde körperlich einiges abverlangt. (Archivbild).  © Lutz Hentschel

"Es gibt da ein, zwei, die Probleme haben mit dem Sehen und ein paar Kopfschmerzen haben", erklärte SGD-Coach Thomas Stamm (42). Denn gleich mehrfach mussten Spieler wegen Kopftreffern behandelt werden.

"Wenn du so viel lange Bälle in beide Richtungen hast, dann steigt die Wahrscheinlichkeit. Beide Mannschaften ziehen nicht zurück, beide Mannschaften haben eine gute Wucht und wollen mit allem, was sie haben, den Ball verteidigen. Dann ist das so. Ich hoffe, dass da auf beiden Seiten nichts Schlimmeres ist."

Schon ganz früh im Spiel erwischte es Jonas Sterner (22) mit Sasa Strujic (33). Beide spielten weiter, Dynamos Außenverteidiger musste dann aber in der 58. Minute runter.

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"Bei Jonas gab es in der 2. Minute den heftigen Zusammenstoß. Der hatte extreme Kopfschmerzen, die zugenommen haben. Da willst du kein Risiko gehen. Das hatte nichts mit der englischen Woche zu tun", erklärte Stamm die erste von drei frühen Auswechslungen in der 58. Minute.

Dynamos Kraftakt zum ersten Auswärtsdreier in 2025

Mit dem kämpferischen Einsatz seiner Akteure dürfte der 42-Jährige zufrieden sein.
Mit dem kämpferischen Einsatz seiner Akteure dürfte der 42-Jährige zufrieden sein.  © imago/foto2press

Auch Andi Hoti (22) erwischte es in der 71. Minute. Wenig später musste er deswegen erneut behandelt werden. "Die linke Seite war etwas schwammig, aber es wurde dann besser", stellte der 22-Jährige trocken fest.

Er ging nicht vom Feld. Zwei weitere aber schon früher mit Sterner. Die nach den kalten Tagen frühlingshaften 18 Grad Celsius taten beim Ein oder Anderen ihr Übriges. Deswegen war auch Christoph Daferner (27) bereits früh platt. ",Dafi' hat schon in der Pause gesagt, maximal noch 15 Minuten", so Stamm.

"Es war die vergangenen Tage schon warm. Jeder, der selber mal gekickt hat, der weiß, wie sich das in so einem Spiel anfühlt. Im Training ist das noch was anderes. Das sind Temperaturen, wo du dich in den vergangenen Wochen vielleicht noch nicht so angepasst hast."

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Bei Wechsler Nummer drei, Tony Menzel (20), ging es dagegen nicht um seine physische Verfassung. Stamm: "Tony hatte eine frühe Gelbe Karte. Wenn du im zentralen Mittelfeld, wo viele zweite Bälle kommen, jemand hast, der zwar 120 Minuten laufen kann, dann aber vorbestraft ist, dann probierst du zu verändern."

Mit Blick auf die englische Woche mit drei Spielen in acht Tagen sicherlich auch ganz hilfreich…

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