Ansetzungen bis Saisonende fix! Spielplan-Glück für Dynamo im Abstiegskampf?
Dresden - Im Abstiegskampf entscheidet oft nicht nur die Qualität, sondern meist auch das Nervenkostüm. Wer mental am stärksten ist, kommt durch. Wer Druck aushält, gewinnt. Von daher können auch die Ansetzungen entscheidend sein. Vorteil Dresden in dieser Beziehung.
Noch fünf Spieltage sind zu gehen. Dynamo spielt am Samstag gegen Bochum, an einem Freitag in Düsseldorf, danach wieder zweimal Samstag – gegen Lautern und in Braunschweig. Nur am 34. Spieltag muss die SGD – wie alle anderen auch – an einem Sonntag ran, gegen Kiel.
Dynamos Mitabstiegskontrahent Fürth zum Beispiel muss fünfmal sonntags ran, Münster viermal. Da stehen viele Ergebnisse schon fest. Das kann, je nach den anderen Ergebnissen, Druck erzeugen, weil man eventuell nachziehen muss. Das Problem haben die Dynamos nicht.
Wie sieht Trainer Thomas Stamm (43) die Ansetzungen? "Also für mich ist das kein entscheidender Faktor", sagt er. "Ja, vielleicht gibt es eine Statistik, die das widerlegt, aber für mich hat es keinen Einfluss."
Ein Verein hat kaum bis keinen Einfluss darauf, wie die DFL die jeweiligen Spieltage ansetzt, "daher ist es meiner Meinung nach völlig egal. Legst du vor, ziehst du nach", erklärt der Schweizer.
"Da kannst du immer sagen, du siehst das Positive. Auf der anderen Seite: vorlegen zu müssen, kann auch Druck erzeugen." Von daher denkt er nicht groß darüber nach. Die Punkte müssen so oder so geholt werden – freitags, samstags und sonntags.
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Titelfoto: Lutz Hentschel
