Bis 600.000 Euro mehr an TV-Geld: Dynamo Dresden klettert im Ranking

Dresden - Rein wirtschaftlich wäre es für Dynamo Dresden besser gewesen, mit Rot-Weiss Essen hätte ein dritter Drittligist den Weg in die 2. Bundesliga gefunden. Doch die Jungs von der Hafenstraße verloren in der Relegation gegen Greuther Fürth. Daher macht die SG in der TV-Tabelle einen Sprung von Rang 18 auf 16, lässt nur die Aufsteiger Cottbus und Osnabrück hinter sich.

Im TV-Ranking ging es für Dynamo zwei Plätz nach oben auf Rang 16.  © imago/Dennis Hetzschold

Der Sockelbetrag für jeden Zweitligisten liegt bei 7,024 Millionen Euro. Mitentscheidend, wie hoch die Summe am Ende ausfällt, ist unter anderem die Dauer der Zweitligazugehörigkeit. Da greift in jedem Jahr eine Fünfjahres-Wertung.

In der steht Dresden bei zwei Jahren 2. Liga (2021/2022 und 2025/26) und drei Jahren 3. Liga. Nur Cottbus und Osnabrück haben weniger, alle anderen mehr.

"Zumindest konnten wir zwei Vereine im Gegensatz zum Vorjahr überholen", sagt Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39). "Das macht ein Plus von 500.000 bis 600.000 Euro aus. Ganz genau haben wir die Summe noch nicht erfahren von der DFL."

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Weiterhin kommt hinzu, wie die Platzierungen ausgefallen sind. Wer stets weiter oben einkommt, erhält mehr Geld als ständige Kellerkinder. "So gut Platz 11 am Ende für uns auch war, hier haben wir noch keinen Sprung machen können", so Zimmermann.

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Dynamo Dresden rechnet mit einem leichten Minus

Dynamo-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) kann auch zur nächsten Mitgliederversammlung gute Zahlen vermelden.  © Eric Münch

Eine dritte Säule ist der Einsatz von Nachwuchsspielern. Mit Jonas Oehmichen (22), Tony Menzel (21) und Friedrich Müller (20) feierten in der abgelaufenen Saison drei Eigengewächse ihr Profidebüt, das wird belohnt. Ebenso der Einsatz von U23-Spielern. Jeder Neuzugang im Winter fiel unter die Regel "und alle haben gespielt. Auch Julian Pauli zählte dazu", sagt Zimmermann.

Gerade bei dieser Säule könnte Dynamo ordentlich dazuverdienen, will auch künftig bei der Kaderzusammenstellung darauf achten. "Mit Sicherheit, aber das wird nicht das Hauptkriterium sein. Vorrangig zählt das sportliche Können", erklärt der Geschäftsführer.

Im Vorjahr kam Dynamo mit allem Drum und Dran nah heran an die neun Millionen Euro TV-Geld. "Diesmal hoffen wir, dass es so um die 10 Millionen werden", so Zimmermann, der aber einschränkt.

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"Wir stehen wirtschaftlich gut da, das ist so. Aber wir werden auch in diesem Jahr mit einem leichten Minus aus der Saison gehen. Zudem kommt, dass die Mehreinnahmen an TV-Geld durch den Sprung auf Rang 16 gleich wieder weg sein könnten, wenn der Betriebskostenzuschuss durch die Stadt nicht erfolgen sollte. Das würde sich im schlimmsten Fall aufheben."

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