"Brutal": Selbst Rossipal staunt über Dynamos Waffe im Abstiegskampf

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Dresden - Dynamo hat eine Waffe im Abstiegskampf. Damit ist kein Spieler im Einzelnen gemeint, sondern die gesamte Mannschaft. Es ist die Laufbereitschaft, die richtig hervorsticht. Bestes Beispiel war der 2:0-Sieg in Nürnberg. Während es die Clubberer auf 114,99 Kilometer schafften, waren es bei der SGD 125,03. Mehr als zehn Kilometer Unterschied - das ist enorm.

Alexander Rossipal (29, r.) und seine Kollegen haben sich im Training ganz offenbar eine physische Spitzenform erarbeitet.
Alexander Rossipal (29, r.) und seine Kollegen haben sich im Training ganz offenbar eine physische Spitzenform erarbeitet.  © Lutz Hentschel

Das ist ein Schlüssel zum Erfolg, wenn man den Gegner kaputtlaufen kann.

"Ja, brutal", bestätigt Alexander Rossipal (29). "Wir sind ja schon die gesamte Saison bei den Laufleistungen vorn dabei. Aber da war es jetzt nochmal extremer. Mehr als zehn Kilometer ist ja wie ein Mann mehr", staunt er selbst ein bisschen über das Laufvermögen der Mannschaft.

Vorn dabei ist gut, Dynamo ist in dieser Statistik Erster vor Bielefeld. Es zeigt auch, die Truppe ist topfit. Gerade als Aufsteiger musst du solche Sachen, die du ja trainieren kannst, ausnutzen.

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Rossipal: "Auf jeden Fall. Also, ich glaube, wir sind eine fitte Truppe. Klar, es kommt auch immer auf das Spielermaterial an. Der eine ist besser im Sprinten, der andere in der Ausdauer. Aber Laufleistung und allgemein Gesamtdistanz kannst du dir schon aneignen." Und das hat Dynamo getan.

Sonst ist Robert Wagner (22) der Kilometerfresser im Team, läuft stets am weitesten. Er fehlte in Nürnberg gesperrt. Sein Ersatz sprang für ihn ein. Lukas Boeder (28) war mit 13,2 Kilometern der Mann der Läufe an diesem Nachmittag.

Alexander Rossipal freut sich auf die kommenden Partien

In der Hinrunde avancierten Alexander Rossipal (29, r.) und Vincent Vermeij (31) gegen Bochum zu den Matchwinnern.
In der Hinrunde avancierten Alexander Rossipal (29, r.) und Vincent Vermeij (31) gegen Bochum zu den Matchwinnern.  © David Inderlied/dpa

"Auch am Wochenende war nicht alles perfekt. Aber wir haben es dann einfach versucht, alles nachzuverteidigen und alles reinzuhauen und das ist schon ein Schlüssel, der dann in einem Spiel auch belohnt werden kann", so Rossipal.

Der 29-Jährige weiß aber auch, dass das so bleiben muss. Mit Bochum kommt am Samstag eine Mannschaft, die ebenfalls sehr intensiv spielt. Das geht nur mit einer erneut hohen Laufbereitschaft.

Er jedenfalls freut sich auf die Partie. Für ihn kommen jetzt zwei Spiele mit hohem Erinnerungswert. In Bochum und gegen Düsseldorf gelangen zwei Siege, beide mit 2:1 und beide Mal war das Drehbuch gleich: 1:0 Rossipal, 2:0 Vincent Vermeij (31).

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"Toreschießen macht auf jeden Fall Spaß. Gewinnen auch. Das waren sehr schöne Momente und brutal geile Siege", lacht er. Also: wiederholen, bitte.

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Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel, David Inderlied/dpa

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