Das sagt Dynamos Innenverteidiger Pauli über seine Zukunft

Dresden - Die Worte sind weise gewählt! "Konkrete Gedanken darüber habe ich mir noch nicht gemacht", blockt Julian Pauli (20) alle Fragen über seine Zukunft ab. Da helfen auch alle Versuche der Journalisten nicht, doch noch etwas herauszukitzeln. Dynamo Dresdens Leih-Innenverteidiger will oder kann noch nicht über die nächste Saison sprechen.

Das Duo Thomas Keller (26, l.) und Julian Pauli (20) ist ein Erfolgsfaktor bei der SGD.  © Lutz Hentschel

Warum auch? Ein falsches Wort und bei der SGD oder bei seinem Leih-Verein 1. FC Köln wäre man vielleicht brüskiert oder enttäuscht – zumindest der ein oder andere Fan. In Zeiten von Social Media geht das schnell.

Außerdem aber geht's jetzt für Pauli und Co. in den nächsten Wochen so richtig heiß her. Abstiegskampf pur steht auf dem Programm!

Mindestens acht Teams kämpfen um den Verbleib im Bundesliga-Unterhaus. Dynamo hat nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang 16, zwei auf einen direkten Abstiegsplatz. (Öffentliche) Vertragsgespräche lenkten da nur ab.

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Dass man überhaupt mit einem Vorsprung in die Crunchtime mit noch sieben Spielen geht, liegt auch am Innenverteidiger-Duo mit Pauli und Thomas Keller (26), der vom 1. FC Heidenheim ausgeliehen ist.

Macht man sich trotzdem manchmal Gedanken, dass man nächste Saison ja nicht mehr zusammenspielen wird? Ob man auch darüber redet, will einer der Reporter doch noch etwas herauskitzeln.

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Dynamos Pauli hat eine klare Meinung zu den Ambitionen der Hertha

Volle Konzentration auf die Crunchtime! Julian Pauli (M.) redet nicht über die Zukunft.  © Lutz Hentschel

"Vielleicht macht man mal den einen oder anderen Witz drüber. Aber so konkret haben wir noch nicht darüber gesprochen", blockt Pauli wieder ab.

Hertha BSC am Samstagabend (20.30 Uhr) fordert die volle Konzentration. Für den Hauptstadt-Club, der seit Jahren von der Bundesliga träumt, ist es wohl die letzte Chance, noch einmal oben anzugreifen. Ein Vorteil für die SGD?

"Das ist mir eigentlich scheißegal, ehrlich gesagt. Unser Fokus ist auf uns. Und da interessiert mich nicht, was die da nach oben gucken oder sonst was", macht Pauli deutlich.

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Fabian Reese (28) und Co. müssen trotzdem gestoppt werden. Ob Pauli und Keller das in der Abwehrzentrale übernehmen, ist aber noch offen. Denn Keller stieg erst am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining ein. Youngster Friedrich Müller (20) stünde aber parat. Ein Unterschied für den Nebenmann?

"Wenn man einen erfahrenen Mann neben sich hat, der kann einem vielleicht noch mal zwei Tipps mitgeben, auch im Spiel, so Kleinigkeiten", erklärt der 20-jährige Pauli. "Aber sonst macht es eigentlich keinen Unterschied. Ich finde, egal ob mit ,Kelle' oder mit ,Friede' da hinten, es läuft immer super."

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