Ostern ohne Familie: Legt Dynamos Vermeij dafür der Alten Dame die Eier ins Nest?

Dresden - Niederländer allein daheim! Gerade noch hatte Vincent Vermeij (31) ein paar Tage mit Frau und Kindern verbringen können, ausgerechnet aber ab Samstag hat Dynamo Dresdens Stürmer sturmfrei.

Muss Ostern ohne seine Familie verbringen: Dynamo-Stürmer Vincent Vermeij (31).
Muss Ostern ohne seine Familie verbringen: Dynamo-Stürmer Vincent Vermeij (31).  © Lutz Hentschel

"Ja, ich muss leider sagen, dass meine Familie dann abreist, weil die Große Ferien hat. Und deswegen fahren die dann nach Holland. Und dann sind die jetzt am Wochenende auch nicht da", weiß Vermeij zu berichten. "Vielleicht wäre 20.30 Uhr auch zu spät gewesen."

Die Kinder sollen in der niederländischen Heimat Osternester suchen und fette Beute machen, der Papa stattdessen der Hertha ab 20.30 Uhr jede Menge Eier ins Nest legen. Zuletzt lief das mit vier Toren in vier Spielen ziemlich gut. "Es tut mir auch gut, jetzt das letzte Spiel wieder getroffen zu haben. Aber mit einem Sieg fühlt es sich einfach ganz anders an", so der 31-Jährige.

Mit drei Punkten oder wenigstens einem Zähler hat es zuletzt gegen Paderborn eben nicht gereicht. "Das haben wir hoffentlich alle abgehakt", wünscht sich Vermeij: "Jetzt sind nur noch diese sieben Spiele in unserem Kopf, die wir absolvieren müssen - und hoffentlich erfolgreich."

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Bei der mehr als verdienten Hinspiel-Niederlage Anfang November in Berlin konnte der Stürmer nur etwas mehr als 30 Minuten ran, inzwischen ist er vorne gesetzt. Überhaupt sind - nimmt man die vergangenen Aufstellungen zurate - nur drei Spieler aus der damaligen Startelf noch übrig: Alexander Rossipal, Niklas Hauptmann (beide 29) und Kofi Amoako (20).

Vermeijs Analyse zur Hinrunde: Es war nicht alles schlecht

Der 31-Jährige geht am Samstag wieder für die Schwarz-Gelben auf Torejagd.
Der 31-Jährige geht am Samstag wieder für die Schwarz-Gelben auf Torejagd.  © Lutz Hentschel

Dynamo hat ein komplett neues Gesicht. Und das ist deutlich erfolgreicher! "Aber es war in der Hinrunde nicht alles schlecht. Von Punkten her war es schlecht, das kann man sagen", gibt Vermeij zu.

Er vergleicht: "Ich habe nicht das Gefühl, da hat sich krass viel geändert in unserer Mannschaft. Ich hoffe einfach nur, dass viele auch einen Tick reifer sind. Die Laufdaten sind vielleicht einen Tick besser in der Rückrunde. Aber das kommt halt mit dem Erfolg. Dann wird man natürlich auch einen Tick mehr laufen, weil es Spaß macht."

Spaß hatten sie in den vergangenen Wochen jede Menge. Gegen die Hertha soll der natürlich nicht abreißen - allein schon wegen Vermeijs persönlicher Abend- und Ostergestaltung. "Vielleicht mache ich was mit den Jungs hier", überlegt der Torjäger. Verteidiger Julian Pauli (20) zumindest hofft: "Vielleicht lädt er mich ja ein?"

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Mit drei Punkten und einem Vermeij-Tor auf jeden Fall!

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Titelfoto: Lutz Hentschel

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