Dresden - Schon im Winter weckte er Begehrlichkeiten, im Sommer wird Kofi Amoako (21) für Dynamo Dresden kaum zu halten sein. Doch wohin wechselt der Mittelfeldspieler nach der Saison? Anstatt eines England-Klubs könnte jetzt ein Verein aus der Bundesliga das Rennen um den U20-Nationalspieler machen!
Wie die Hamburger Morgenpost berichtete, soll Amoako sich nämlich auf einen Transfer zum HSV festgelegt haben. Trotz zahlreicher anderer Anfragen wolle der 21-Jährige unbedingt nach Hamburg wechseln und sei sich mit den Bossen der Rothosen weitgehend einig.
Der gebürtige Hannoveraner sei demnach überzeugt von der Perspektive, die ihm von Claus Costa (41) und Co. aufgezeigt wurde, und betrachte den HSV als passenden nächsten Karriereschritt.
In der vergangenen Länderspielpause im März war das Gerücht um ein HSV-Interesse an Amoako erstmals aufgetaucht, seither mischten auch Union Berlin sowie der Premier-League-Klub Leeds United im Poker um den heiß begehrten Abräumer mit.
Kofi Amoako steht nach einem Jahr bei Dynamo Dresden wieder vor dem Absprung
Schon im Winter hatte sich ein Wechsel zum italienischen Erstligisten US Lecce zerschlagen, war offenbar an einer zu niedrigen Ablösesumme gescheitert.
Das dürfte im Sommer kein Hindernis sein: Amoako besitzt eine Ausstiegsklausel, durch die er Dynamo sowohl beim Klassenerhalt als auch im Abstiegsfall verlassen kann, die Summe soll im hohen sechsstelligen Bereich liegen. Bitter für die SGD, schließlich liegt der Marktwert des Mittelfeldmanns deutlich darüber.
Zumindest einen kleinen Gewinn fährt Schwarz-Gelb bei einem Abgang aber trotzdem ein. Amoako war erst im Sommer 2025 für rund 300.000 Euro vom VfL Wolfsburg nach Dresden gekommen, nachdem er zuvor bei seiner Leihstation VfL Osnabrück überzeugt hatte.
Kein Jahr später dürfte das Heimspiel gegen Holstein Kiel am Sonntag (15.30 Uhr) das letzte für Amoako im schwarz-gelben Trikot sein – vorausgesetzt, die SGD rutscht nicht noch auf den Relegationsplatz ab. Dann kämen für den Dynamo-Dauerbrenner (der 21-Jährige stand in 31 von 33 Zweitliga-Partien auf dem Platz) noch zwei weitere Spiele hinzu.