Dynamo Dresden: Erst Sachsenpokal, dann folgen die Wochen der Wahrheit

Dresden - Jetzt geht es in der Meisterschaft an die Honigtöpfe. Osnabrück, Essen, Saarbrücken, Mannheim, Freiburg, Wiesbaden - so heißen die nächsten Gegner von Dynamo Dresden. Dann geht es um den Aufstieg, von dem keiner in Schwarz-Gelb reden will. Vielleicht war das 1:2 gegen Bayreuth ein Hallo-Wach-Moment.

Ahmet Arslan (28) konnte die Niederlage gegen Bayreuth nicht fassen.
Ahmet Arslan (28) konnte die Niederlage gegen Bayreuth nicht fassen.  © Imago / Dennis Hetzschold

"Ich gewinne lieber, und mir gibt irgendeiner eine Backpfeife für einen Hallo-Wach-Effekt", sagt Ahmet Arslan (28).

"Aber wenn wir daraus wirklich diesen Lernprozess mitnehmen und wieder so eine Serie starten, dann habe ich nichts dagegen", so der Top-Torjäger der Dynamos.

Nach dem Rückschlag gegen die Oberfranken wird sich auch zeigen, wie gefestigt die Mannschaft ist.

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"Definitiv, aber wir hatten schon genug Rückschläge in dieser Saison. Es ist auch normal, dass man nicht jedes Spiel gewinnt. Vielleicht war es der richtige Zeitpunkt, dass jetzt jeder wach wird und die Alarmglocken angehen", gibt sich Kapitän Tim Knipping (30) energisch: "Wenn du nicht an die 100 Prozent kommst, dann ist es gegen jeden schwer."

Der Fokus liegt für Dynamo aber jetzt erst einmal auf dem Pokalspiel am Mittwoch gegen Zwickau. Zeit, das Selbstvertrauen nachzutanken.

"Da müssen wir eine Reaktion zeigen", so Knipping. Und wieder in die Erfolgsspur kommen.

Titelfoto: Imago / Dennis Hetzschold

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